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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1780205023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-166182
Document type:
Monograph
Author:
Heinze, Gerhard http://d-nb.info/gnd/1156954630
Title:
Statische oder dynamische Zinstheorie?
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 165 Seiten
Tab.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

— 157 
und es ist deshalb klar, daß, wenn die Existenz des ersten und 
zweiten Grundes beim Sparer ein Opfer involvieren würde, 
in beiden Fällen ein Opfer vorliegen müßte!). Und wenn 
ich täglich 10 Mk. ausleihen und daher nach zwei Jahren 
täglich 10 Mk. zurückbekommen würde, so würden die Dinge 
ebenfalls nicht anders liegen. Was für die Statik „wahr“ 
ist, das „gilt“ eben auch für die Dynamik. Die Zweckmäßigkeit 
unserer Unterscheidung in Statik und Dynamik zeigt sich hier 
wieder. 
Wir kommen also zu dem Ergebnis, daß mit Hilfe des Syn- 
chronisierungsgedankens weder gegen die Agiotheorie, noch gegen 
die Abstinenztheorie etwas auszurichten ist?). Wir fügen noch 
1) Wenn daher Clark die Abstinenztheorie — die er ja besonders 
kritisieren muß, da der Synchronisierungsgedanke gegen sie nichts zu 
‘'eisten vermag, schon aus dem Grunde, weil, wenn auch das „true capital“ 
Arbeit und ihre Früchte dem Wesen nach gleichzeitig machte, immer noch 
die Frage zu beantworten wäre, was für eine Rolle denn bei denjenigen 
Subjekten, die das „true capital‘ dauernd darbieten, das Warten spielt — 
jadurch zu widerlegen sucht, daß er unter Abstinenz einen einmaligen 
endgültigen Verzicht auf eine an sich mögliche Bedürfnisbefriedigung ver- 
steht, wodurch in der Dynamik das „true capital“ geschaffen wird, und 
as für ihn daher in der Statik keine Abstinenz gibt (Clark, Distribution, 
3. 129/36), so sieht man ein, wie hier der Synchronisierungsgedanke zu 
einer der Wirklichkeit widersprechenden Annahme zwingt. 
2) Kromphardt, der versucht, wie wir bereits oben erwähnten, 
aus den in der Casselschen Theorie vorhandenen teleologischen und 
aormativen Elementen eine neue Systemidee herauszulesen, kommt dabei 
zu dem Schluß, daß der statische Wirtschaftsprozeß ein synchronisierter 
Wirtschaftsprozeß und das Fehlen des Wartens daher der Casselschen 
Statik immanent sei (Kromphardt, Systemidee, S. 33/39). Wir bemerken: 
Wenn man der Casselschen Theorie die Kromphardtsche Auslegung 
gibt, so trifft dessen Schluß zu. Nach Kromphardt besteht im Cassel- 
schen System eine Zweck-Mittel-Relation zwischen Sozialprodukt und 
Produktivfonds. Die Preissysteme haben die Aufgabe, entsprechend dem 
ökonomischen Prinzip unter den vielen möglichen Sozialprodukten das 
größtmöglichste zur Realisierung auszuwählen (Kromphardt, Systemidee, 
S. 10/15). „In dieser Verwendung des ökonomischen Prinzipes 
als Auswahlsinstanz gegenüber denkbaren und möglichen 
Preissystemenliegt dasessentiell Neue des Casselschen Systems“ 
(Kromphardt, Systemidee, S. 14). Der Produktivfonds und das zugehörige 
Sozialprodukt sind niemals gleichzeitig. Da aber die wirklichen Preise 
des Preisstromes, die es zu erklären gilt, für beide Komplexe gleichzeitig 
sind, so bedarf auch die Casselsche Preistheorie der Gileichzeitigkeit 
der Preisbildung für Sozialprodukt und Produktivfonds. Es muß daher 
eine fiktive Zweck-Mittel-Relation zwischen dem Sozialprodukt von heute
	        

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Statische Oder Dynamische Zinstheorie? Deichert, 1928.
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