Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1780205023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-166182
Document type:
Monograph
Author:
Heinze, Gerhard http://d-nb.info/gnd/1156954630
Title:
Statische oder dynamische Zinstheorie?
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 165 Seiten
Tab.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

7 4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
Thiers usw. Auch Proudhon nimmt denselben Standpunkt ein - 
Die Steuer ist ein Tauschgeschäft. Wir sehen in allen diesen Be- 
griffsbestimmungen die rein privatwirtschaftliche Auffassung, die 
Nachwirkung der Rousseau’schen Theorie vom Gesellschafts- 
vertrag (contrat social), welche Theorie auch die Physiokraten 
akzeptierten. Mit dieser individuellen Auffassung hängt es zum 
Teil zusammen, daß in Frankreich die Gebühr, der Stempel eine 
so große Rolle spielt, weil dadurch die Steuer den Anschein ge- 
winnt, als ob der Staat hier eine Gegenleistung böte. Doch nähern 
sich einige, wie Parieu, Leroy-Beaulieu, Stourm der 
englischen Auffassung. Die deutsche Wissenschaft folgt lange Zeit 
den Spuren Ricardos, doch strebt sie immer mehr nach einer 
Vertiefung des Begriffes. 
5. Sozialpolitischer Zweck der Steuer. Besondere 
Aufmerksamkeit verdient der Standpunkt Wagners, der das 
sozialpolitische Moment in den Steuerbegriff einführt. Seine Defi- 
nition lautet folgendermaßen: „Steuern sind Zwangsbeiträge der 
Einzelwirtschaften teils zur Deckung des allgemeinen Staatsbedarfes, 
der öffentlichen Ausgaben, teils zur Herbeiführung einer veränderten 
Verteilung des Volkseinkommens.“ Es wird noch besonders betont, 
daß von „vornherein bei der Besteuerung die rein finanzielle und 
die sozialpolitische Seite zu unterscheiden sei“ *). Wir können uns 
mit dieser Erweiterung dieses Begriffes kaum befreunden. Daß die 
Besteuerung die Einkommensverteilung in Betracht zu ziehen hat, 
ist selbstverständlich, ebenso wie sie ja auch die Produktionsver- 
hältnisse, die Verkehrsverhältnisse, die Konsumtionsverhältnisse in 
Betracht zieht; dies bedeutet aber noch nicht, daß die Steuer mit 
der Absicht eingerichtet wird, daß die Ursache ihrer Entstehung 
und ihre Berechtigung auf der Beeinflussung dieser Momente be- 
ruht. Das ist mit der Steuer im allgemeinen nicht oder nur in 
geringem Maße möglich. Bei konsequenter Anwendung dieses Be- 
griffes würde der Staat auch dann Steuer auferlegen, wenn hierzu 
keine finanzielle Veranlassung vorläge, dies aber die Abänderung 
der Einkommensverteilung fordern würde. Ferner ließe sich dieser 
Zweck natürlich nur mit gewissen Steuern irgendwie erreichen, mit 
der Einkommensteuer, der Vermögenssteuer, der Krbschaftssteuer, 
und auch bei diesen nur dann, wenn die Steuer stark eingriffe. 
Dann begegnen wir auch dem Bedenken, daß, wenn der Staat über- 
haupt zugibt, daß die Vermögens- und Einkommensverteilung eine 
ungesunde und ungerechte sei, er wohl schwer dem Ansinnen ent- 
1) Finanzwissenschaft, IT. Teil, 3. Aufl. (Leipzig u. Heidelberg 1880), 5. 150. 
210
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.