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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1780205023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-166182
Document type:
Monograph
Author:
Heinze, Gerhard http://d-nb.info/gnd/1156954630
Title:
Statische oder dynamische Zinstheorie?
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 165 Seiten
Tab.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

17 
methode, die einmal eingeführt ist, in Frage, denn sie liefert 
auch für die Gegenwart mehr Produkte als die 
weniger ergiebige ..'. Wenn die nötigen Mengen an 
Produktionsmitteln einmal vorhanden sind, wird Ohne jedes 
Wählen diese Methode immer wieder durchgeführt werden. ... 
Ich mag wohl gegenwärtige Güter höher schätzen, wenn mir ihr 
Besitz mehr Güter als bisher für die Zukunft sichert. Ich werde 
das aber nicht mehr tun und meine Wertungen für Gegenwart 
und Zukunft müssen sich ausgleichen, wenn ich des ergiebigeren 
Güterstroms gewiß bin und meine Wirtschaft sich auf ihn ein- 
gerichtet hat. Vom Besitze von Gegenwartsgütern sind dann 
eben nicht „mehr‘“ Güter in der Zukunft abhängig‘. . 
„Zum Teil ist Analoges über das Moment der Abstinenz, 
des Wartenmüssens, zu sagen... Auf die regelmäßigen 
Erträge,‚muß man einfach nicht „warten‘“, da man sie genäu 
dann erhalten kann, wenn man sie überhaupt braucht. Man 
hat im normalen Kreislaufe der Wirtschaft nicht periodisch 
einer Versuchung zur Augenblicksproduktion zu widerstehen, 
denn man würde mit dieser ganz unmittelbar schlechter fahren. 
Von Abstinenz im Sinne von Nichtkorisumtion der Ertrags- 
quellen kann deshalb nicht die Rede sein, weil es unter unseren 
Voraussetzungen andere Ertragsquellen als Arbeit und Boden 
nicht gibt. Könnte aber endlich das Moment der Abstinenz 
nicht etwa dadurch in den normalen Kreislauf der Wirtschaft 
hineinspielen, daß es, zur einmaligen Beschaffung der Voraus- 
setzungen desselben erforderlich, eben dann aus’ dem regel- 
mäßigen Produktionsertrage bezahlt werden muß? Erstens 
wird sich im Laufe unserer Untersuchung zeigen, daß es auch 
bei Beschaffung der Voraussetzungen eine nur ganz sekundäre 
Rolle spielt, konkret gesprochen, die Einführung neuer Pro- 
duktionsmethoden überhaupt keine vorhergehende Güter- 
aufhäufung erfordert. Und zweitens läge in der selbständigen 
Veranschlagung eines Abstinenzelementes, wie v. Böhm-Bawerk 
gezeigt hat, in diesem Falle eind Doppelrechnung eines und des- 
selben Postens‘“2), 
„Seinem Wesen nach bringt es der sich gleichbleibende 
ı) Schumpeter, Entwicklung, S. 46/47. *) ebda,, S. 47/8. 
° 
Heinze, Statische oder dynamische Zinstheorie?
	        

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Statische Oder Dynamische Zinstheorie? Deichert, 1928.
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