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John Pierpont Morgan, der Weltbankier

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Bibliographic data

fullscreen: John Pierpont Morgan, der Weltbankier

Monograph

Identifikator:
1780948581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-168414
Document type:
Monograph
Author:
Smith, Henry Justin http://d-nb.info/gnd/124454801
Title:
John Pierpont Morgan, der Weltbankier
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Reissner
Year of publication:
1928
Scope:
310 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zehntes Kapitel. United States stell
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • John Pierpont Morgan, der Weltbankier
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Kindheit und Jugend
  • Zweites Kapitel. Das Bankwesen im Bürgerkrieg
  • Drittes Kapitel. Die Eisenbahnkämpfe
  • Viertes Kapitel. Das erste Konsortium Morgans
  • Fünftes Kapitel. Die Tettung Vanderbilts
  • Sechstes Kapitel. Chaos und Ruin im Eisenbahnwesen
  • Siebentes Kapitel. Der Beginn der Hochfinanz
  • Achtes Kapitel. Die Schatzamtskrisis von 1895
  • Neuntes Kapitel. Die Rettung der Regierung
  • Zehntes Kapitel. United States stell
  • Elftes Kapitel. Zusammenschluss
  • Zwölftes Kapitel. Eine Zeit der Rückschläge
  • Dreizehntes Kapitel. Der Weltbankier
  • Vierzehntes Kapitel. Die Panik von 1907
  • Fünfzehntes Kapitel. Morgan als Mensch
  • Sechzehntes Kapitel. Der Erbe
  • Siebzehntes Kapitel. Der Weltkrieg
  • Achzehntes Kapitel. Hochfinanz und grosse Politik: Dawes-Plan und Frankenstützung
  • Index

Full text

seiner Beziehungen kämpfen mußte, um diese Herr- 
schaft aufrechtzuerhalten. Denn wenn er nicht einen 
Dampfhammer im Wert von einer Million Dollar auf 
den Abfallhaufen werfen wollte, sobald er einen 
besseren Hammer bekommen konnte, wenn er nicht 
jedem sich zeigenden Konkurrenten an die Kehle 
springen und jede Eisenbahngesellschaft, die Gewinne 
aus seinen Unternehmungen zu ziehen versuchte, mit 
äußerster Energie bekämpfen wollte, dann hätte er 
sehr rasch einem neuen Carnegie mit einem anderen 
Namen Platz machen müssen. Da er einer der ge- 
rissensten und kühnsten Männer seiner Zeit war, lag 
ihm an einem derartig unrühmlichen Abgang nicht das 
geringste, und als daher zum Beispiel die Pennsylvania 
Railroad ihm nicht größere Frachtermäßigungen für 
den Transport seiner Stahlwaren von Pittsburgh zum 
Meere gewähren wollte, drohte er, er werde sich selbst 
eine Eisenbahn bauen. Die Vermessungen wurden 
auch durchgeführt. Und gerade als Morgan und seine 
Freunde sich nach unzähligen kostspieligen Sanie- 
rungen, Bankrotten und Tarifkriegen sagen konnten, 
daß die Zeit des Baues von Konkurrenzlinien ein für 
allemal vorbei sei, kam Carnegie mit seinem Plan. Er 
war unabhängig, brauchte Kapital für seine Pläne 
nicht erst in Wall Street suchen und infolgedessen 
konnte niemand ihn hindern, zu tun. was er Lust 
hatte. 
Um dieselbe Zeit scheint Carnegie den Plan ge- 
faßt zu haben, einmal auf dem Gebiet des Stahls ge- 
hörig aufzuräumen, denn er fing an, so viele merk- 
würdige und beunruhigende Unternehmungen ins Werk 
zu setzen, daß die gesamte Finanzwelt in Aufregung 
geriet. Innerhalb weniger Tage kündigte er an, daß 
seine Eisenbahn zur Küste bald begonnen werden 
würde, daß er in Conneaut., Ohio, ein neues Stahlwerk 
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John Pierpont Morgan, Der Weltbankier. Reissner, 1928.
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