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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

170 Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft. 
überraschende Empfänglichkeit für die Ausdruckshaltung ausgezeichnet. 
Zunächst zeigt der Hund ein hohes Maß von Verständnis für den wech- 
selnden Ausdruck seiner menschlichen Umgebung. Weiter sei an das be- 
kannte Beispiel des klugen Hans erinnert, der aus der Ausdruckshaltung 
seines Herrn die verlangten Lösungen seiner Aufgaben ablas. Bei die- 
sem Tiere wirkte die Empfänglichkeit deswegen überraschend, weil das 
Pferd für gewöhnlich in keinem engeren Kontakt mit dem Menschen 
oder mit seinesgleichen steht. Für den Haushund dagegen liegt die 
biologische Bedeutung einer solchen Empfänglichkeit offen zutage, weil 
er von seinem Herrn viel mehr als von der Natur abhängt. Wie weit 
eine derartige Empfänglichkeit bei den Affen und anderen geselligen 
Tieren einerseits dem Menschen gegenüber, andererseits im Zusammen- 
leben unter einander besteht, darüber ist uns wenig bekannt. 
7. Die Entwickelung der menschlichen Gattung gleicht in den Grund- 
zügen derjenigen des Kindes, ohne jedoch vollständig mit dieser überein- 
zustimmen. Wir segen dabei voraus, daß wir aus den Zuständen der 
heutigen Naturvölker auf die menschliche Urzeit Schlüsse ziehen können. 
Die neueren Untersuchungen über Seelenleben und Weltanschauung der 
Naturvölker haben uns bekanntlich über den weitgehenden Raum auf- 
geklärt, den magische und religiöse Vorstellungen im Weltbild und Ver- 
halten der primitiven Völker einnehmen. Geister und zauberische Kräfte 
sind mehr oder weniger überall am Geschehen beteiligt. Und auch die 
materiellen Dinge sind weitgehend von derartigen Kräften durchdrun- 
gen. Von einer Beseelung der Körperwelt wird man jedoch auch hier 
aicht sprechen können wegen der darin enthaltenen dualistischen Auffas- 
sung. Auch hier besteht für uns vielmehr nur die Frage, wie weit die 
umgebende Welt aus resonanzbegabten d. h. sozialen Gegenständen statt 
biologischen Objekten besteht. Die allgemeine Durchdringung der Welt 
mit Zauberei und Geistern nötigt jedenfalls zu einer weitgehenden Be- 
jahung dieser Frage; denn auch eine feindliche Haltung dieser Mächte 
wird im allgemeinen den Tatbestand einer inneren Verbundenheit 
zwischen ihr und dem Menschen nicht aufheben. Was zur Untersuchung 
übrig bleibt, ist lediglich die Frage, ob die soziale Umgebung die ein- 
zig e für den primitiven Menschen ist, ob also die ganze Körperwelt ohne 
Ausnahme als eine Reihe resonanzbegabter Gegenstände erscheint. Die 
strikten Anhänger der Lehre Levy-Brühls werden diese Frage zu be- 
jahen geneigt sein. Verschiedene Gründe sprechen jedoch gegen eine 
solche Anschauung. ; 
Es kommt für eine Verneinung vor allem das Bereich der lediglich 
biologisch bedeutsamen (d. h. lediglich durch Nüßglichkeitsbeziehungen 
mit dem Menschen verbundenen) Gegenstände in Frage — d. h. genauer
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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