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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

171 
gesagt, es fragt sich eben, ob es derartige Objekte gibt, die ausschließlich 
unter dem biologischen oder Nüglichkeits-Gesichtspunkt betrachtet wer- 
den. Gedacht ist an die Zweckgegenstände und Mittel der biologischen 
Tätigkeit des Menschen, also an die Rohstoffe, Waffen und Werkzeuge, 
die Hütten und Bekleidungsobjekte, sowie an die der Ernährung dienen- 
den Früchte und Tiere. Auch der Mensch als bloßes Beute- und Kampf- 
objekt kommt in Frage, d. h. als Objekt in solchen Fällen, in denen er 
als ein völlig „Fremder“ gilt (d. h. nicht als resonanzbegabtes Wesen) 
und gleich dem wilden Tiere der Gegenstand eines Kampfes oder Beute- 
verlangens wird. Trogdem die Quellen und ihre theoretischen Ver- 
arbeitungen die Durchdringung' auch dieses Gebietes mit der Vorstellung 
übernatürlicher Kräfte überwiegend betonen und es gerne so darstellen, 
daß für rein mechanische Beziehungen überhaupt kein Raum übrig bleibt, 
muß man doch fragen, ob sie damit nicht über das Ziel hinausschießen. 
Zunächst benutzen auch die Geister und Zauberer vielfach Gegenstände 
als bloße Werkzeuge wie etwa unsichtbare Pfeile oder Steine; und es 
fragt sich, ob diese Gegenstände nicht dabei den Werkzeugcharakter in 
der Auffassung behalten; wogegen man freilich einwenden kann, daß 
hier die Möglichkeit des Überstrahlens des sozialen Charakters vorliegt. 
Zweitens ist auch mit der Möglichkeit eines Umschlagens der Auffas- 
sung zu rechnen, z. B. in solchen Fällen, wo ein Wild erst erlegt und ihm 
hinterher Abbitte getan wird, oder wo die Geister vorher zum Heran- 
treiben des Wildes angerufen werden. Das Jagen wird überall sonst von 
Menschen ebenso wie in der ganzen Tierwelt so betrieben, daß das ver- 
folgte Objekt als eine bloße Sache erscheint: sollte bei den Primitiven 
wirklich eine vollständige Ausnahme von dieser Tatsache bestehen und 
nicht vielmehr das soziale mit dem biologischen Verhalten abwechseln? 
wobei es natürlich auf den Grad der Bewußtheit der biologischen Hal- 
tung nicht ankommt, denn jede Haltung kann mit den verschiedensten 
Graden der Bewußtheit ausgeübt werden. Stark ins Bewußtsein fallen 
hier natürlich die voraufgehenden oder nachfolgenden magisch-religiösen 
Verhaltungsweisen: es kann daher leicht die Täuschung entstehen, daß sie 
allein existieren. Aber der Mensch ist gleich jedem Lebewesen mit einer 
Anzahl biologischer Instinkte ausgestattet, die sich auf das Ernähren, das 
Jagen, den Gebrauch von Werkzeugen usw. beziehen. Diese Instinkte 
treiben dazu, die Gegenstände der Umwelt als bloße Werkzeuge zu be- 
nugßen, während eine Reihe anderer Anlagen den Menschen dazu antrei- 
ben, sich mit gewissen Gegenständen in soziale Beziehungen zu verset- 
zen: sollte die erste Art von Anlagen bei primitiven Stämmen wirklich 
vollständig suspendiert sein? 
Endlich noch ein drittes Bedenken. Es wird häufig betont, daß vor 
allem das Ungewöhnliche und Auffallende in den Gegenständen und dem
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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