Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

172 Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft. 
täglichen Geschehen mit der Geisterwelt in Verbindung gebracht wird. 
Daneben existiert der viel breitere Bereich des Alltäglichen: ist es wirk- 
lich sicher, daß auch hier überall übersinnliche Kräfte gewittert werden? 
Soll jeder für einen Hausbau gefällte Baum, jede dafür verwendete Axt, 
jeder auf ein Wild abgeschnellte Pfeil wirklich als von übersinnlichen 
Kräften getragen erscheinen? Von Todesfällen und Krankheiten, ebenso 
von Träumen wird gelegentlich sogar ausdrücklich bezeugt, daß nicht alle 
auf übersinnliche Einwirkungen zurückgeführt werden, daß es neben die- 
sem Typus vielmehr auch den andern gibt, bei dem lediglich natürliche 
Zusammenhänge angenommen werden. — Es besteht in dieser Beziehung 
ein einschneidender Unterschied zwischen den primitiven Völkern und 
dem Kinde: das biologische Interesse nimmt bei den ersteren einen viel 
größeren Raum ein. Dem phantastischen Hineintragen sozialer Be- 
ziehungen sind damit viel engere Grenzen gezogen, weil der Kontakt 
mit der Wirklichkeit stets aufrecht erhalten werden muß bei Strafe des 
Unterganges. Man kann schon daher vermuten, daß es einen Bezirk 
zibt. in dem reine Nüsglichkeitsinteressen das Verhalten bestimmen. 
Auch eine entwickelungsgeschichtliche Betrachtung drängt zur Ver- 
neinung unserer Frage. Die Tiere unterhalten zu ihrer Umgebung ent- 
weder ausschließlich biologische Beziehungen oder solche neben den 
sozialen Beziehungen. Denn niemand wird etwa von den Affen behaup- 
(en wollen, daß sie jeden Gegenstand als resonanzbegabt behandeln. Der 
Mensch unserer Kulturstufe ist mit der gleichen Duplicität behaftet. 
Sollten die dazwischen liegenden Stufen der niedrigeren Kulturen hier- 
von eine Ausnahme machen? 
8. Wer gehört zur Gesellschaft und wer gehört zur 
Welt der Sachen? Die einfachste Annahme wäre, die Gesellschaft be- 
steht aus allen Menschen oder vielleicht sogar aus allen beseelten Wesen, 
während die Welt der Sachen sich mit der Körperwelt deckt. Tatsächlich 
verlaufen, wie wir schon eben gesehen, die Grenzen jedoch verwickelter. 
Auch Menschen können als bloße Werkzeuge und damit als Bestandteile 
der Sachwelt auftreten. Vom vollen Gesellschaftscharakter des Men- 
schen führt eine Reihe von Abstufungen zu seinem reinen Sachcharakter. 
Auch die Sprache weist, wie oben angedeutet, hierauf hin: diejenigen 
Verhältnisse, in denen die Menschen in der dritten Person angeredet 
werden, enthalten typischerweise eine Eigenschaft in sich, die den Ge- 
sellschaftscharakter des Verhältnisses beeinträchtigen und (namentlich 
für das Verhalten von oben nach unten hin) den Menschen als der Sach- 
welt mehr oder weniger angenähert erscheinen lassen. Besonders der 
Fremde kann, wie namentlich gewisse Formen der Sklaverei zeigen, als 
bloße Sache behandelt werden. Auch Tiere können sowohl als Haustiere
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.