Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

234 Die Abstufung der Gesellschaft (Gemeinschaft und „Gesellschaft“). 
nen Gegensag steht; wir können sie als Gebundenheit oder Sinn- 
verbundenheit oder Ordnungsverbundenheit bezeichnen. ; 
Wenn wir im folgenden von außergemeinschaftlichen Verhältnissen sprechen, 
so soll darunter auch das Verhältnis solcher Individuen verstanden werden, die zu- 
einander in einer abstrakten Gruppengemeinschaft, aber in keiner engeren persön- 
lichen Beziehung stehen... 
Erstens kann der andere Mensch im ganzen genommen, als 
einheitliche Person aufgefaßt, dem Menschen nahe oder fern stehen. 
Maßgebend dafür ist der Gesamteindruck, der sich namentlich bei wie- 
derholter Berührung von ihm ergibt. Die Grundlagen für diesen Ein- 
druck sind dieselben, die auch über Vorhandensein oder Fehlen der Ge- 
meinschaft entscheiden sowohl in den Fällen, in denen diese durch Ge- 
burt oder Tradition oder bei einer Wahl durch äußere Rücksichten be- 
stimmt ist, wie in den Fällen, wo die Zugehörigkeit der freien Wahl 
und Neigung entspringt; ‚die Gleichheit des Wesens oder, der Schick- 
sale und der ganzen Situation ergibt da, wo sie nicht zur Grundlage 
einer Gemeinschaft ausreicht, doch eine mehr oder weniger breite Be- 
rührungsfläche und damit ein gemeinschaftsnahes Verhältnis, auf das 
unsre Kennzeichnung des Gemeinschaftsverhältnisses ($ 18) mit sinn- 
zemäßer Abänderung ebenfalls Anwendung findet. 
2, Eine zweite Dimension, in der sich das Verhältnis nähe- 
rer oder fernerer Beziehungen entfalten kann, entspricht dem oben 
($ 14,2) zergliederten Erlebnis des Mitteilens und Ver- 
stehens. Wir sahen, wie bei ihm eine unmittelbare Berührung spezi- 
fischer Art stattfindet. Damals haben wir den Vorgang nur in seiner 
idealtypischen Reinheit betrachtet, d. h. in derjenigen ungebrochenen 
Stärke, in der er von Haus aus die Tendenz hat, sich zu entfalten. Durch 
besondere hemmende Einflüsse aller Art kann jedoch in der Wirklichkeit 
seine Lebhaftigkeit bis zu jedem beliebig schwachen Grade und schließ- 
lich bis zur Kälte der absoluten Sachlichkeit vermindert werden. Es 
tritt uns hier also eine Variationsbreite in der unmittelbaren Beziehung 
zwischen. Mensch und Mensch entgegen, die von größter Wärme bis zur 
zrößten Kälte reicht. Wo dieselbe Person öfter mit andern in Berüh- 
rung tritt, erscheint ihre durchgängige Wärme oder Kälte bei der Be- 
rührung den Beteiligten als eine ständige Eigenschaft. die sich jeweils 
im einzelnen Fall aktualisiert. 
Überall, wo die Mitteilung etwas von ihrer ursprünglichen Wärme 
bewahrt hat, da besigt sie neben ihrem sachlichen Gehalt noch 
einen besonderen, nämlich einen persönlichen Wert: neben der 
„Darstellung“ bedeutet sie eine „Kundgabe‘“ (Bühler); neben dem Geist 
spricht auch die Seele. Und zwar stellt diese Verbindung durchaus den
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.