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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Gruppe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

360 
Die Gruppe. 
alsbald zu erwähnende zwiespältige Verhalten der Naturvölker gegen diese Bestand- 
teile. (Vergl. auch $ 6,2 und 7,,). — Die erfahrene Schädigung erweckt neben der 
Trauer aber auch das Verlangen nach einer praktischen Reaktion: man sucht unbe- 
wußt nach einem Schuldigen und findet ihn leicht in einem der Zauberei schuldigen 
Individuum, dem sich dann die Rache zuwendet. 
5. Der Lebensdrang der Gruppe betätigt sich weiter als Ab- 
lehnung störender Elemente im Innern der 
sSruppe. Als solche werden typischerweise empfunden die minder- 
wertigen Elemente, mögen sie diese Eigenschaft nun in biologischer oder 
in persönlich-moralischer oder in sozialer Hinsicht besigen. Die ab- 
lehnende Haltung der Gruppe gegen sie entspringt sowohl Motiven der 
Nüglichkeit wie solchen der Ehre (abgesehen vom Mitsprechen einer 
unmittelbaren Instinktwurzel, $ 7,,). Einerseits belasten sie die Gruppe 
in der einen oder anderen Richtung. Anderseits will jede Gruppe be- 
stimmte Werte in sich (d. h. an ihren Mitgliedern) verkörpert sehen: 
wer unter diesem Niveau bleibt, erregt Unwillen über seinen Wert- 
mangel. — Die Ablehnung kann sich nach verschiedenen Richtungen 
hin äußern: gefühlsmäßig als Abneigung, Widerwillen. oder Ent- 
:üstung; praktisch als Regung des Kampfinstinktes, der in der einen 
ader anderen Richtung das Übel beseitigen will; endlich vorstellungs- 
mäßig als Bewußtsein des minderen Wertes und als Überzeugung von 
der Berechtigung des etwaigen Eingreifens und. von der eigenen Schuld 
der Betroffenen. Hierher gehören zunächst mit persönlichen 
Mängeln behaftete Individuen, die vermöge eines un- 
gehörigen oder gefährlichen Benehmens eine Störung der sozialen Ord- 
nung und Sicherheit bedeuten. Wie sich gegen solche Personen die ersten. 
Anfänge der öffentlichen Strafe (genauer eine Art Selbsthilfe der Gruppe) 
richten, haben wir schon früher gesehen ($ 7,,). Weiter zählen hierzu 
in vielen Fällen die biologisch minderwertigen Mitglieder der Gruppe: 
die Alten und Kranken, die Gebrechlichen, Schwächlichen und Verkrüp- 
pelten. Sie können als Trübungen der Gruppenvollkommenheit er- 
scheinen; und sie können je nach den Verhältnissen die Gruppe erheb- 
lich belasten und unter besonders ungünstigen wirtschaftlichen Verhält- 
uissen durch ihre Ansprüche sogar deren Existenz gefährden. Die ur- 
sprüngliche genossenschaftliche oder persönliche Teilnahme kann daher 
hei stärkeren Graden des Übels zurückgedrängt werden oder ganz er- 
löschen. Je nach dem Grade von Belastung oder Gefährdung, die von 
ihnen ausgehen, schwankt demgemäß ihre Behandlung gegebenenfalls 
von Vernachlässigung und notdürftiger Pflege bis zum Meiden und zur 
Ausschließung (man denke an die Behandlung der Aussägigen) und zur 
zewaltsamen Beseitigung ($ 7,2).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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