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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

Staat und Gesellschaft. 
479 
— offenbar aus dem gleichen Grunde: die bloße Zivilisation kann nicht 
dieselben verbindenden Wirkungen ausüben wie die volle Kultur. Auch 
von den internationalen Beziehungen der Wissenschaft ist Ähnliches zu 
sagen: sie können sich wohl bis zu einer geistigen Gemeinschaft ver- 
dichten, aber diese ist von viel zu dünner und feiner Art gegenüber der 
ziefverwurzelten Kulturgemeinschaft und kann sich dem Nationalismus 
gegenüber nicht behaupten. Selbst vom Proletariat hat der Weltkrieg 
gelehrt, daß es mit seiner Nation und seinem Staat doch enger verwachsen 
war als mit den anderen Gruppen des Proletariats, obwohl es mit diesen 
nicht nur durch wirtschaftliche Interessen, sondern auch durch ein viel 
mehr in die Tiefe gehendes Standesbewußtsein verbunden war. All- 
gemein können wir sagen: jene internationalen Beziehungen beruhen 
überwiegend nur auf Nüglichkeit und Anpassung, die an sich überhaupt 
keine Gemeinschaft schaffen, oder auf einzelnen geistigen Zweckgemein- 
samkeiten und Zweckgemeinschaften ohne breitere und tiefere seelische 
Grundlage. Gerade aus ihrem Versagen im Weltkriege kann man schon 
allgemein schließen, von wieviel tieferer Art die Grundlagen der natio- 
aalen und staatlichen Gemeinschaft sind und wie irrig es ist, ihnen in 
erster Linie wirtschaftlichen Charakter zuzuschreiben!). Inzwischen 
scheint sich erfreulicherweise in den legten Jahren auch auf dem Ge- 
bier der internationalen Beziehungen das Gesesg der schöpferi- 
schen Entwicklung zur Geltung zu bringen. Es scheint, wie 
mehrfach angedeutet, ein neues Bewußtsein der Zusam- 
mengehörigkeit und Verbundenheit über die staatlichen und 
nationalen, Grenzen hinaus in den Seelen zu erwachen, veranlaßt durch 
die tiefgreifenden inneren Wirkungen, die von den großen Umwälzungen 
des Weltkrieges ausgegangen sind. Ist so eine veränderte innere Grund- 
lage geschaffen, so können auf ihr die vielen, jegt noch in mancher 
Richtung erweiterten und vertieften internationalen Beziehungen eine 
ganz andere Wirkung tun, als es ihnen vordem möglich war. 
1) Nähere Ausführungen dieser Andeutungen bei Max Scheler, Krieg und 
Wiederaufbau, S. 43 fg. Seine Erörterungen sind freilich geschrieben vor der an- 
scheinend jeüßt einsegenden neuen Phase der Entwicklung.
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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