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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

53€ 
S, = pragt— + prat—t +..... p“d”—" (insgesamt (7) Summanden), 
woraus folgt, daß 
N 
s, = | 5) . | 
Setzt man nach und nach in diesen Ausdruck r=0, r=1, 
r=—2,usw.....T=N ein, so findet man die Wäahrscheinlichkeit dafür, 
jaß das Ereignis A in einer Versuchsreihe von n Beobachtungen 
jeweilig 0, 1, 2, 3 .... n mal eintrifft. Es ist bemerkenswert, daß 
die (n + 1) Wahrscheinlichkeiten, welche man auf diese Weise fest- 
stellen kann, gerade die (n +1) Glieder werden, die man nach dem 
Newtonschen Binomialtheorem erhalten wird, wenn man die Potenz 
(p + q)® entwickelt; da p + q = 1, erhält man also 
SS +85 +S...... +S3a = 1. 
Dies stimmt mit der Gewißheit überein, daß das Ereignis A in 
einer Versuchsreihe von n Beobachtungen entweder 0 mal oder ein- 
oder zweimal usw. .... oder nmal eintrifft, so daß die Wahr- 
scheinlichkeit dafür, daß die Begebenheit A irgend eine Anzahl von 
Malen eintrifft, 1 sein muß. 
Da die einzelnen Glieder in der Entwicklung der Potenz (p-Fq)* 
somit die hier gesuchten Wahrscheinlichkeiten angeben, wird der 
Ausdruck für S. im allgemeinen das Binomialgesetz oder das bi- 
nomiale Verteilungsgesetz genannt. Zur Beleuchtung der 
Eigenart dieses Gesetzes wird es praktisch sein, einige Beispiele zu 
petrachten. 
104. Als erstes solcher Beispiele mögen die in den 88 79 f£. be- 
trachteten Kugelversuche wieder vorgenommen werden. Mit Hilfe 
dieser hat man die Voraussetzung, unter der das Binomialgesetz 
abgeleitet worden ist (nämlich daß die Wahrscheinlichkeit dafür, 
Jaß die zwei möglichen Begebenheiten, hier weiß und rot, in dem 
sinzelnen Versuche eintreffen, unverändert durch alle Versuche die- 
selbe bleibt), zu verwirklichen gesucht, indem nach jeder einzelnen 
Ziehung die entnommene Kugel in den Beutel zurückgelegt wird, 
bevor aufs neue gezogen wird. Die Wahrscheinlichkeiten, p und g, 
bei den einzelnen Ziehungen bzw. weiß und rot zu erhalten, sollten 
dann, gleichviele weiße und rote Kugeln im Beutel vorausgesetzt, 
die ganze Zeit unverändert !/, zu *, sein; genau dasselbe gilt mit 
Versuchen, bei denen wie z. B. beim Buffonschen Münzversuch ($ 89) 
mit einer kleineren oder größeren Anzahl Münzen geworfen wird.
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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