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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

— 172 
oder (vgl. Fig. 2 und 3) die Summe einer Reihe symmetrisch gelegener 
Ordinaten ist, so wird der Fehler, welcher durch Benutzung der sym- 
metrischen an Stelle der unsymmetrischen Verteilung begangen wird, 
außerdem noch ganz erheblich reduziert. Da man durch Anwendung 
des Exponentialgesetzes zugleich erreichen kann, daß sich solche 
Summen aus einer Reihe von Wahrscheinlichkeiten leicht in der 
unten angegebenen Weise feststellen lassen, ohne daß man die einzelnen 
Addenden zu berechnen braucht, tritt der Vorteil des Exponential- 
zesetzes noch deutlicher in die Erscheinung. 
112. Die Möglichkeit, die Summe aus einer Reihe äquidistanter 
Ordinaten in der Exponentialkurve, ohne Berechnung der einzelnen 
Ordinaten, finden zu können, beruht darauf, daß diese Kurve als 
kontinuierte Kurve berechnet und gezeichnet werden kann. Während 
jie Stücke der Kurve, welche in den Intervallen zwischen den ganzen 
Werten von r entsprechenden Ordinaten liegen, keine direkte Be- 
deutung haben als Annäherungswerte zum Binomialgesetz, so kann 
man doch unter Benutzung dieser Stücke auf folgende Weise eine 
ganz erhebliche Erleichterung der Berechnungen erzielen: 
In untenstehender Figur 4 gibt A B die der Abweichung 2 ent- 
sprechende Ordinate (Wahrscheinlichkeit) in der Exponentialkurve 
an. Deren Größe könnte mit Hilfe der Formel 
2 
—_ 1_e —3 (2) 
P, uV2z U 
zefunden werden. 
Trägt man indes vom Fußpunkt A nach beiden Seiten die Stücke 
AM =AN == !% ab und errichtet man die Ordinaten MC und ND 
in den dadurch bestimmten Punkten M und N, so werden diese beiden 
Ordinaten in Verbindung mit der Abszissenachse und der Kurve 
ine Fläche begrenzen, welche annähernd gleich der Fläche des Recht- 
ecks ist, das als Grundlinie MN =1 und als Höhe AB hat; da die 
Grundlinie 1 ist, wird die Fläche gleich der Höhe sein, und man 
kann also mit Annäherung die Ordinate A B durch die Fläche MCDN 
arsetzen; wird nun z. B. die Wahrscheinlichkeit dafür, daß das 
Resultat innerhalb des Spielraums 5 fällt, also die Summe der Wahr- 
scheinlichkeiten 
P_ +P_-, + +P; + P7 
gesucht, dann kann man sich die hierzu passenden 5 Ordinaten einzeln 
nach der Reihe gegen einen Flächenstreifen umgetauscht vorstellen. 
Da die 5 Streifen, zusammengelegt, die ganze zwischen der Kurve
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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