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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

m 286 — 
festgestellte ist. Andererseits hatten die Soldaten, welche im Dienste 
starben, ein den Durchschnitt etwas übersteigendes Gewicht, und auch 
hier scheint der mittlere Fehler klein genug zu sein, um einen sicheren 
Schluß zu erlauben. Dagegen kann man keinen typischen Unterschied 
zwischen den während der Dienstzeit Krankgemeldeten und den 
Nichtkrankgemeldeten finden; hier ist das Durchschnittsgewicht fast 
gleich. 
189. Ungefähr analog verhält es sich mit den Beobachtungen 
über den Brustumfang. Über und unter einem Durchschnitt von 
87 cm hat man 47 und 53%. Für sämtliche Beobachtungen kann 
man den mittleren Fehler zu 3,69 cm, für den untersten Teil allein 
zu 3,63, für den obersten zu 3,77 setzen. Unter Benutzung der Zahl 
3,69 läßt sich folgende Tafel berechnen: 
Wehrpflichtige Exponentialformel 
„. _Relative Maximal- Wahr- 
Spielräume Häufigkeit abweichuug scheinlichkeit 
R 0,305 0,41 0,318 
0,490 0,68 0,504 
0,783 1,22 0,778 
0,931 1,76 0,922 
0,983 2.30 0,978 
Auch hier würden die wenigsten zögern, das Exponentialgesetz 
auf die Beobachtungen anzuwenden. 
190. Wie vorsichtig man indes bei Untersuchungen über anthro- 
pometrische Verhältnisse sein muß, das zeigt die Kombination mehrerer 
Eigenschaften. Wenn man z. B. den Kopfindex mit der Körper- 
größe vergleichen will, wird man aus dem italienischen Material 
die folgenden Zahlen ableiten können. Diese Zahlen sind allerdings 
nur annähernd, da die Gruppeneinteilung nicht sehr detailliert ist. 
Körpergröße Kopfindex 
unter 160 cm 82,0 
160—165 ,, 82,4 
165—170 ,, 82,8 
über 170 ‚, 83.1 
Aus diesen Zahlen möchte man vielleicht schließen, daß der 
Kopfindex etwas mit der Körpergröße wächst; teilt man jedoch die 
Beobachtungen nach geographischen Linien, so gewinnt man einen 
anderen Eindruck. Allerdings hat die sehr eigentümliche und, wie es 
scheint, verhältnismäßig unvermischte Bevölkerung Sardiniens 
dieses Gepräge, da der Kopfindex (durchschnittlich 77}) durch die 
vier Intervalle mit ungefähr 0,8 wächst, aber für Piemont (un- 
gefähr 86) erhält man eine entgegengesetzte Reihe mit einem Nieder-
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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