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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

25 
Graunt ist sich über die Bedeutung dieses Ausdrucks im unklaren; 
er schwankt zwischen 60 und 70 Jahren, benutzt jedoch die Zahl 
nicht. Dagegen sucht er bei einer Untersuchung der Todesursachen 
festzustellen, wieviele Menschen vor Erreichung des 6. Lebens- 
jahres sterben. Während der 20 Jahre, 1629—1636 und 1647—1658, 
starben insgesamt ungefähr 229000 Menschen. Unter Auslassung 
von 16000 Sterbefällen infolge Pest findet er, daß etwa 71000 Todes- 
fälle durch Kinderkrankheiten verursacht werden; ferner waren 
12000 an Blattern, Masern und anderen Krankheiten gestorben, also 
an Krankheiten, die auch Erwachsene befallen können; er nimmt an, 
daß die Hälfte dieser Toten nicht das 6. Lebensjahr erreicht habe. 
Das Resultat ist demnach, daß 36 Proz. der Todesfälle vor dem 
6. Lebensjahre eintreten. Und dies Ergebnis stimmt nicht schlecht 
mit späteren Beobachtungen überein. 
Geringeres Glück war seinem Versuch beschieden, den Rest der 
Sterbefälle nach Altersgruppen zu verteilen. Dies geschieht nämlich 
ganz willkürlich nach sehr schneller Progression. Im 16. Lebensjahr 
sollten von 100 Geborenen nur noch 40, im 26. Jahr nur 25 und im 
46. Jahr nur 10 usw. am Leben sein. 
Selbst wenn man etwas über die Altersgruppierung gewußt 
hätte, so würde man doch keineswegs auf Grund des vorliegenden 
Materials haben berechnen können, wie viele von 100 Neugeborenen 
nach und nach noch am Leben wären (eine Überlebenstafel), da ja 
die Bevölkerung stark wuchs und der jährliche Zuwachs zu berück- 
sichtigen war. Aber wie wenig nun auch die Zahlen mit der Wirk- 
lichkeit übereinstimmten, so muß man doch diesen ersten bahn- 
brechenden Anfang zu einer Sterblichkeitsstatistik bewundern. 
Recht interessant ist der Versuch Graunts, die Einwohnerzahl 
Londons festzustellen. Er geht von einer normalen jährlichen An- 
zahl Kindtaufen von 12000 aus, einer Zahl, die einer Anzahl von 
24000 gebärfähigen Frauen („Teeming-Women“) entspricht. Die 
Anzahl von Familien wird seiner Ansicht nach dann 48000 sein; 
setzt man für jede 8 Mitglieder, nämlich Mann, Frau, 3 Kinder und 
3 Dienstboten, so ergibt sich eine Bevölkerung von 384000 Seelen. 
Dieses Ergebnis stimmt mit den Resultaten einer auf Grundlage 
einiger Kirchspiele angestellten Untersuchung überein; für diese 
Kirchspiele konstatierte Graunt 3 Sterbefälle jährlich auf je 11 Fa- 
milien, und da die Normale der Todesfälle in London 13000 ist, 
kommt er wieder zu ungefähr 48 000 Familien. Innerhalb der Mauern 
wohnen etwa 12000 Familien, und ein Studium der Karte Londons 
läßt die dreifache Zahl außerhalb der Mauern vermuten, womit man
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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