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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

301 
vorliegenden Beobachtungen 0 gegenüber aufweisen, welche Ab- 
weichungen dann die Größe der Fehler, mit denen man sich die 
Beobachtungen behaftet denkt, wenn eine Übereinstimmung mit der 
Theorie erzielt werden soll, angeben. 
Solche n Werte für die n Konstanten, welche „so annähernd wie 
irgend möglich“ den N Gleichungen genügen, zu finden, ist indes eine 
ganz unbestimmte Aufgabe. Will man untersuchen, eine wie gute 
Übereinstimmung mit den beobachteten Werten eine gegebene (even- 
tuell willkürlich gewählte) Menge von Werten für die n Konstanten 
ergibt, dann muß man die Größe der N Abweichungen o‘— 0 oder, 
näher bestimmt, die Größengliederung dieser N Abweichungen unter- 
suchen; wenn es möglich wäre, die Konstanten der Theorie so zu 
bestimmen, daß eine vollständige Übereinstimmung zwischen Theorie 
und Beobachtung zustande käme, dann würde die Streuung (der 
mittlere Fehler) dieser Verteilung gleich Null sein, da dieser mittlere 
Fehler durch 
u? = 
- 
- 
nie 
bestimmt wird; und da die Übereinstimmung zwischen der Theorie 
und den Beobachtungen daher als um so besser angesehen werden 
kann, je kleiner diese Streuung ist, so kann man als Ausgleichungs- 
prinzip die Forderung stellen, daß die Konstanten der 
Theorie so zu bestimmen sind, daß die Quadratsumme 
ler Abweichungen o'—0o so klein wie möglich wird, 
Einzelne Beispiele der Anwendung dieses Prinzips — der Me- 
thode der kleinsten Quadrate — sind unten angeführt; während wir 
in gegenwärtiger Darstellung im übrigen nicht auf eine nähere 
Darlegung der namentlich von C. Fr. Gauss!) entwickelten 
Methode, ihrer Eigentümlichkeiten und Verwendungen *), eingehen 
können, sei an dieser Stelle nur bemerkt, daß man sich natürlich 
auf andere Weise die Forderung der bestmöglichen Übereinstimmung 
zwischen Theorie und Beobachtung erfüllt denken könnte (vgl. weiter 
unten). Wenn man sich indes so einrichtet — und dazu wird man 
im allgemeinen imstande sein —, daß der theoretische Ausdruck für 
die Beobachtungen hinsichtlich der gesuchten Konstanten ersten 
Grades wird, dann hat die „Methode der kleinsten Quadrate“ nicht 
1) Vgl. die Fußnote S. 49. 
?) Siehe hierüber z. B. J. F. Steffensen, Matematisk Iagttagelseslere, 
Kobenharn 1923, S. 136.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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