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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

403 
vor, daß sowohl 43 und 44 Null ergeben. Da die durch ein ge- 
gebenes x bedingten Werte von y in diesem Falle keine Streuung 
aufweisen, so kann einem gegebenen x nur der eine durch die Re- 
gressionslinie bestimmte Wert von y entsprechen. Von einer Aus- 
gleichung ist dann ebenfalls keine Rede, da sämtliche gegebenen 
Beobachtungen auf derselben Geraden liegen, mit der beide Re- 
gressionslinien gerade zusammenfallen, wenn r= +1 oder r=—1 
ist (vgl. die Gleichungen dieser Linien). Um eine eigentliche Kor- 
relation handelt es sich dann auch nicht, da x und y direkt und 
linear von einander abhängig sind (vgl. $ 141). 
Obgleich man natürlich praktisch gesprochen nie die Werte 0 
oder +1 für r findet, wenn auf Grund gegebener Beobachtungen r 
berechnet wird, so ist einleuchtend, daß, wenn r numerisch sehr 
Klein (nahe bei Null) ist, die mittels Ausgleichung bestimmten Ge- 
raden den Achsen recht annähernd parallel sind, und es liegt dann 
jedenfalls eine Möglichkeit vor, von der Korrelation zwischen den 
betrachteten Größen abzusehen!). Wenn r nahe bei +1 liegt, dann 
müssen die nunmehr mittels Ausgleichung bestimmten Geraden sehr 
annähernd zusammenfallen; und ebenso muß auch die dann im all- 
gemeinen vorliegende Korrelation bedeutend sein, d. h., die Ur- 
sachen, welche im einzelnen Falle die Größe von x entscheiden, 
sind im wesentlichen mit denen, welche die Größe von y bestimmen, 
identisch. Man hüte sich jedoch vor dem entgegengesetzten Schluß, 
da die gefundenen Resultate auf der Voraussetzung, daß sich die 
Beobachtungen nach Geraden ausgleichen lassen, beruhen. Wenn 
von Abhängigkeiten zwischen den beobachteten Größen, welche 
nicht durch gerade Regressionslinien ausgedrückt werden, die Rede 
ist, dann kann, wie oben bemerkt (S$ 141), r nie einen der Werte 
+ 1 erreichen. 
268. Zur Beleuchtung obiger Ausführungen sei nach Yule?) ein einzelnes 
Beispiel*) über den durchschnittlichen Wochenlohn der Landarbeiter in 38 ein- 
') Speziell ist bei der Berechnung des mittleren Fehlers im Verteilungs- 
zesetz für das Polynomium ax + by die Bedingung r=0 ausreichend dafür, 
laß man mit x und y als unkorrelierten Größen rechnen kann (vgl. die Formel 
m $ 143). 
*) G. U. Yule, An introduction to the theory of statistics, 5. edit., London 
‚919, S. 178f. 
°) Ein Vergleich zwischen Selbstmord- und Sterbefällen, verursacht durch 
Alkoholgenuß, bietet ein ähnliches Beispiel: vgl. H. Westergaard, Der Ein- 
DA*
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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