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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

— 420 
duktionsunkosten y für eine Warenmenge x von x abhängen. Wenn 
der Einheitspreis konstant wäre, dann würde y ganz einfach x pro- 
portional sein und durch eine gerade Linie durch den Anfangspunkt 
dargestellt werden. Teilt man indes die Produktionsunkosten, wie 
es oft der Fall ist, in zwei Teile A und B, so daß A die mit der 
Produktion verbundenen festen Ausgaben, die von der Größe 
der Produktion unabhängig sind, und B die laufenden Ausgaben, 
die proportional der Größe der Produktion steigen oder fallen, 
angibt, dann wird der Preis y für eine Warenmenge von der Größe x 
durch die Gerade 
y=A+Brx, 
lie nicht durch den Anfangspunkt geht, dargestellt. Die ange- 
führte Teilung sämtlicher Produktionsunkosten in nur zwei Teile 
kann indes nur eine erste Annäherung werden; allerdings gibt es 
Produktionsunkosten, die vollständig als fest, d. h. als ganz unab- 
hängig von der Größe der Produktion, betrachtet werden können (so 
z. B. die Verzinsung von Anlagen), und Herstellungskosten, die 
völlig proportional der produzierten Menge wachsen (z. B. ge- 
wisse Rohstoffe); hierüber hinaus aber treten viele Arten von Pro- 
Juktionsunkosten auf, die keinem dieser Teile zugerechnet werden 
können. Könnte dies berücksichtigt werden, dann würde die Ab- 
hängigkeit zwischen dem Preise y für eine gegebene Warenmenge x 
und x allerdings auch durch eine ständig steigende Kurve wieder- 
gegeben, welche für x==0 einen gewissen endlichen positiven Wert 
hat, über deren Verlauf sich hierüber hinaus nichts Weiteres sagen 
läßt als das für die Aufstellung einer passenden Ausgleichungsformel 
Entscheidende: daß die Kurve konkav sein muß, wenn die Her- 
stellungskosten für jede produzierte Einheit mit wachsender Pro- 
duktion fallen sollen. Als Beispiele mögen die KElektrizitätspreise 
und die Sätze für Personen- wie Güterbeförderung der Eisenbahnen 
erwähnt werden. 
277. Eine wachsende Funktion liegt ebenfalls vor, wenn man 
die der Altersgliederung einer Bevölkerung entsprechende Flächen- 
funktion betrachtet, welche die Zahl der Personen unter einem ge- 
gebenen Alter x (jünger als ein gegebenes Alter x; vgl. Figur 10) 
angibt. Wie im $ 243 gesagt, steht diese wachsende Funktion in 
unmittelbarer Relation zu der (ständig fallenden) Flächenkurve, 
welche die Anzahl von Personen über einem gegebenen Alter (älter 
als ein gegebenes Alter) angibt.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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