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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

143 
sich bei einer Volkszählung auf dem Wege direkter Beobachtung 
feststellen. 
Die Anzahl von Individuenlinien, welche irgend ein Stück einer 
der t-Achse parallelen Linie (z. B. das 1911-Stück A, B, der 1-Jahrs- 
Alterslinie A,B,C; ....) schneiden, muß dagegen der Zahl von 
Individuen gleich sein, welche im Laufe des durch die Strecke an- 
gegebenen Zeitraums (z. B. 1911) das durch die Parallele angegebene 
Alter (z. B. 1 Jahr) erreichen (vollenden). Eine solche Gruppe von 
Gleichaltrigen wird als eine Hauptgruppe erster Art von 
Lebenden, eine Gruppe gleichzeitig Lebender obengenannter Art da- 
gegen als eine Hauptgruppe zweiter Art bezeichnet. Es liegt in 
der Natur der Sache, daß sich die Größe einer Hauptgruppe erster 
Art nicht wie eine Hauptgruppe zweiter Art durch Beobachtung zu 
sinem gegebenen Zeitpunkt finden läßt, daß sie vielmehr in anderer 
Weise zu bestimmen ist (vgl. weiter unten). Andere Gruppen 
Lebender sollen nicht an dieser Stelle behandelt werden. 
293. Was die Sterbepunkte anbetrifft, so lassen sich diese in 
gewissen Gruppen sammeln, wofür häufig Verwendung sein wird, 
je nachdem ob man eins oder mehrere der drei Momente: Geburtszeit- 
punkt, Sterbezeitpunkt und Alter beim Tode, beobachtet. Es wurde 
bereits erwähnt, daß die Sterbefälle, welche in einem gegebenen 
Kalenderjahre in einer gegebenen Altersklasse (z. B. 1911 im Alter 
von 1—2 Jahren) eintreffen, Sterbepunkte ergeben, welche in einem 
Quadrat (beispielsweise in A, A, B, B,) gelegen sind. Überhaupt müssen 
Sterbefälle, die in einem gegebenen Zeitraum und in einer gegebenen 
Altersklasse eintreten, Sterbepunkte ergeben, welche in einem Recht- 
eck liegen, dessen Seiten den Koordinatenachsen parallel sind; eine 
solche Sammlung von Sterbefällen kann kurz als eine A-Gruppe 
von Toten bezeichnet werden. 
Da sämtliche Punkte einer Individuenlinie zwischen 2 mit den 
[ndividuenlinien parallelen schrägen Linien fallen, wenn nur einer 
ihrer Punkte (z. B. entweder der Geburts- oder der Sterbepunkt) 
zwischen diese Linien fällt, so müssen alle Sterbefälle in einer 
gegebenen Geburtenmenge (z. B. unter denen, welche in einem ge- 
gebenen Kalenderjahre geboren sind und als eine Generation be- 
zeichnet werden können) durch Sterbepunkte repräsentiert werden, 
lie zwischen den zwei schrägen Linien liegen, welche durch die 
zwei die gegebene Geburtenmenge abgrenzenden Punkte der t-Achse 
gehen. Sterbefälle in der Generation 1910 müssen z. B. Sterbepunkte
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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