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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

444 
zwischen den schrägen Linien MA,B,.... und A,Bı ©... er- 
geben. 
Betrachtet man unter den in einer Generation eintretenden 
Sterbefällen diejenigen, welche sich in einem gegebenen Zeitraum 
(z. B. einem Kalenderjahr) ereignen, so müssen diese Sterbefälle 
Sterbepunkte ergeben, welche teils zwischen den die Generation be- 
stimmenden schrägen, teils zwischen den den Zeitpunkt bestimmenden 
wagerechten Linien liegen (z. B. die im Jahre 1911 eingetroffenen 
Sterbefälle unter den im Jahre 1910 Geborenen, deren entsprechende 
Sterbepunkte im Parallelogramm AyA,B,B;, liegen); eine solche 
Sammlung von Sterbefällen kann kurz als eine B-Gruppe von 
Toten bezeichnet werden. . 
Betrachtet man dagegen unter den in einer Generation 
eintretenden Sterbefällen speziell diejenigen, welche in einem ge- 
gebenen Altersintervall (z. B. im Alter von 1—2 Jahren) eintreffen, 
so müssen diese Sterbefälle Sterbepunkte ergeben, welche teils 
zwischen den die Generation bestimmenden schrägen Linien, teils 
zwischen den das Altersintervall bestimmenden Senkrechten liegen 
/z. B. die im Alter von 1—2 Jahren eingetroffenen Sterbefälle unter 
den im Jahre 1910 Geborenen, deren entsprechenden Sterbepunkte 
im Parallelogramm A, B, C, B, liegen); eine solche Sammlung von 
Sterbefällen kann kurz als eine C-Gruppe von Toten bezeichnet 
werden. 
294. Obgleich zwischen diesen 3 Hauptgruppen von Toten die 
unten erwähnten Relationen bestehen, geht aus der verschiedenen 
Form, in der die 3 Hauptgruppen von Toten in der Figur in die 
Erscheinung treten, hervor, daß man nicht von der Verteilung der 
Sterbefälle nach einer der 3 Arten von Hauptgruppen auf die Ver- 
teilung nach den übrigen schließen kann, solange nichts Anderes als 
eine Verteilung nach Hauptgruppen solcher endlicher Dimensionen, 
welche stets bei der Bearbeitung der Beobachtungen zu benutzen 
sind, gegeben ist. Nehmen wir z. B. den häufigen Fall an, daß von 
Jahr zu Jahr die Verteilung der Sterbefälle nach 1-jährigen Alters- 
klassen, d. h. die Verteilung nach 1-jährigen A- Gruppen, bekannt 
ist; die Verteilung nach 1-jährigen B- und C- Gruppen setzt indes 
in beiden Fällen die Kenntnis vom Geburtsjahr der Toten voraus, 
eine Kenntnis, welche nicht aus der Verteilung nach A- Gruppen 
hervorgeht. Diejenigen, welche z. B. 1911 im Alter von 1—2 Jahren 
starben und deren Sterbepunkte ins Quadrat A, A,B,B, fallen, 
können nämlich entweder 1909 oder 1910 geboren sein; man müßte
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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