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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

459 
groß und gleich 9 sein müssen, so bekommt man also auch 
U = 6 
A 
ee 
In einer stationären Bevölkerung ist der summa- 
rische Sterblichkeitsquotient also gleich dem rezi- 
oroken Wert der mittleren Lebensdauer. 
300. Aus den hier entwickelten Sätzen über die stationäre 
Bevölkerung geht hervor, daß, wenn sich die zu einem gegebenen 
Zeitpunkt herrschenden Sterblichkeitsverhältnisse in einer Bevölkerung 
hinlänglich lange unverändert hielten und ihre Wirkungen nicht 
durch Schwankungen in der Geburtenmenge noch durch Wanderungen 
gestört würden, die Altersgliederung mit der Zeit eine absolut feste 
Form annehmen würde, die unmittelbar mit der Überlebenskurve, 
welche die Abhängigkeit der betrachteten Sterblichkeit vom Alter 
beschreibt, gegeben ist. Die Überlebenskurve kann daher 
auch als die Altersgliederung der den gegebenen Sterb- 
lichkeitsverhältnissen entsprechenden stationären 
Bevölkerung bezeichnet werden. 
Ursprünglich hat Halley den Zusammenhang zwischen Alters- 
und Sterblichkeitsverhältnissen der stationären Bevölkerung ange- 
geben; er benutzte diesen (vgl. $ 23 f) zur Berechnung der Volks- 
zahl Breslaus auf Grund des in den Sterbelisten dieser Stadt für 
die Jahre 1687 bis 1691 über das Todesalter enthaltenden Materials, 
Wie im II. Kapitel näher erwähnt, lag es dem Gedankengang und 
den Möglichkeiten damaliger Zeit fern, sich diese Zahl durch 
das, was wir jetzt als Volkszählung bezeichnen, zu beschaffen. 
Nicht nur‘ die Größe der Volkszahl, sondern die Form der Über- 
lebenskurve überhaupt interessierte; so berechnete z. B. Süßmilch 
(vgl. 8 32) in ähnlicher Weise wie Halley, im wesentlichen unter 
Benutzung der Verteilung der Sterbefälle nach Todesalter, seine be- 
rühmte „große Sterbetafel“ ; er holte sich das notwendige Beobachtungs- 
material von so verschiedenen Stellen wie 31 brandenburgischen 
Dörfern, Wargentins schwedischer Sterblichkeitsstatistik (vgl. $ 30) 
und von Beobachtungen über Todesalter in zwei kleineren und 5 
größeren Städten (worunter Wien, Berlin und Paris) !). Das Ver- 
trauen darauf, daß eine Vermischung der Beobachtungen aus Ver- 
schiedenen Gegenden das Resultat verbessern würde, hängt mit der 
1) Göttliche Ordnung, a. a. O. 4. Ausg., Berlin 1775, IL. Teil 8. 319,
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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