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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

472 — 
einzelne Individuum stirbt oder in anderer Weise aus der Bevölkerung 
ausscheidet (und sich so der Beobachtung entzieht). 
Die wichtigsten dieser Methoden, die bei der Berechnung 
einer Sterbetafel für gleichzeitig Lebende in Anwendung gebracht 
werden können, lassen sich nun im wesentlichen zu 3 Formen hin- 
führen, deren jede eng mit der im $ 293 erwähnten Gliederung der 
Sterbefälle in Hauptgruppen nach Alter, Todes- und Geburtszeitpunkt 
verknüpft ist. Hierbei wollen wir vorläufig noch von der Möglich- 
keit von Wanderungen absehen, d. h. von der Möglichkeit, daß in 
der betrachteten Hauptgruppe von Verstorbenen Individuenlinien in 
die Erscheinung treten (Einwanderung) oder daß Individuenlinien 
anders als in einem Sterbenunkte enden können. 
510. Methode 1. Hier stellen wir uns die Sterbefälle nach 
A-Gruppen von Toten, d.h. nach Alter und Todeszeit verteilt, vor, 
und die Methode geht auf die Bestimmung der Sterblichkeitsintensität 
auf den verschiedenen Altersstufen hinaus!). Die Anwendung der 
Methode beruht also auf der Möglichkeit, die Gesamtzeit berechnen 
zu können, welche Personen der beobachteten Bevölkerung (Bestand) 
im Laufe der Beobachtungsperiode in der betreffenden Alterklasse 
verlebt haben, eine Größe, die im allgemeinen durch die Gesamt- 
länge sämtlicher von der betrachteten Gruppe von Sterbefällen um- 
faßten Individuenlinienstücke bestimmt wird. Ist diese Summe gleich 
T und die Zahl der Sterbefälle in der Gruppe gleich d, dann ist, bei 
nicht zu großer Altersklasse 
n= 
T 
Die übrigen biometrischen Funktionen lassen sich danach wie 
oben gezeigt berechnen. 
Während die Verteilung der Sterbefälle nach Alter und Todes- 
zeitpunkt (A-Gruppen) leicht vorzunehmen ist, wird die Schwierig- 
keit bei der Anwendung der Methode in der Regel in der Berech- 
nung liegen, wie sich die von der Gesamtbevölkerung im Laufe der 
Beobachtungsperiode durchlebte Zeit auf die benutzten Altersklassen 
verteilt. Wenn man, wie in einer Lebensversicherungsgesellschaft, 
vollständige Individualdaten für jede einzelne Person besitzt, läßt 
sich natürlich feststellen, wie lange jede Person in jeder Alters- 
_) Vgl. H. Westergaard, Die Sterblichkeitsmessung in der allgemeinen 
Bevölkerung, VI. internat. Kongreß für Versicherungswissenschaft 1909.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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