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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

183 
der zwischen den verschiedenen Hauptgruppen Lebender und Toter 
vdestehenden Relationen mit sich führt, wenn man hinsichtlich der 
Wanderungen in ähnlicher Weise über Beobachtungen verfügt wie 
bei den Sterbefällen. Wenn wir vorläufig das Alter als einzigen 
wesentlichen, die Größe der Sterblichkeit beeinflussenden Faktor an- 
nehmen, so daß die Sterblichkeit, der die ein- und ausgewanderten 
Individuen unterworfen sind, als im wesentlichen analog der Sterb- 
lichkeit auf denselben Altersstufen in dem nicht wandernden Teil der 
Bevölkerung betrachtet werden kann, dann hat das Vorkommen von 
Wanderungen auch nicht bei der Bestimmung der Sterblichkeit auf 
den verschiedenen Altersstufen Schwierigkeiten prinzipieller Natur 
im Gefolge. 
Die von einer Gruppe durchlebte Zeit wird nämlich, genau SO, 
wie wenn keine Wanderungen stattfänden, durch die Gesamtlänge 
aller Individuenlinienstücke, welche die Gruppe umschließt, bestimmt. 
Hat man Individualbeobachtungen für jede einzelne Person, so kann 
man, wie oben erwähnt, unmittelbar feststellen, welche Zeit jede 
einzelne in der Gruppe zugebracht hat und mittels einfacher Auf- 
zählung die durchlebte Zeit finden; liegen dagegen sowohl die Sterbe- 
fälle wie die Ein- und Auswanderung auf Haupt- oder Elementar- 
gruppen verteilt vor, dann kann man wie oben bei den Sterbefällen an 
Hand zweckmäßiger Interpolationsformeln die Zeit bestimmen, welche 
die Aus- und Eingewanderten in der Gruppe zugebracht haben, bevor 
sie aus- oder seitdem sie einwanderten. Wie bei den Sterbefällen 
wird man die Wanderungspunkte auf Gruppen von so kleinen 
Dimensionen zu verteilen suchen, daß der Fehler, den man begeht, 
wenn diese Punkte als einigermaßen gleichmäßig über die Gruppe 
verteilt gedacht werden, als ohne jegliche Bedeutung angesprochen 
werden kann. Hinsichtlich der Auswanderung findet man natürlich 
hier genau so wie oben bei den Sterbefällen dieselben Resultate be- 
züglich der Zeit, welche die Ausgewanderten vor der Auswanderung 
in der Gruppe zugebracht haben, wenn hinsichtlich der Verteilung 
der Auswanderungspunkte von gleichen Voraussetzungen wie bei den 
Sterbepunkten ausgegangen wird. Wie im Anhang erwiesen, wie es 
jedoch auch bei einfachem Nachdenken hervorgeht, gelten ferner ganz 
entsprechende Resultate für die Zeit, welche die Eingewanderten seit 
der Einwanderung in der Gruppe zugebracht haben; beispielsweise 
wird die Zeit, welche die in einer 1-jährigen Elementargruppe Ein- 
zgewanderten in dieser seit der Einwanderung verlebt haben, auf ca. 
+ Jahr für jeden Einwanderer veranschlagt werden können, wenn 
21*
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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