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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

IV. Das Jch als Masssenteilchen 
Kein wahlmündiges und steuerpflichtiges Ich vermag heute die 
Zeitung auf die Dauer mehr zu entbehren. Könnte man eine 
Statistik darüber aufmachen, wieviel Menschen in Deutschland seit 
ihrer Schulzeit den Faust nicht mehr gelesen haben, dagegen täglich 
die Zeitung lesen, und wieviele keine Zeitung lesen, dagegen jährlich 
einmal den Faust aufschlagen + die Zahlen würden mit erdrückender 
Wucht in die Wagschale der Zeitung fallen. Aber worin das Wesen 
der Zeitung eigentlich zu suchen ist und was als notwendig dazu 
gehört, darüber herrscht auch unter leidenschaftlichen Zeitungslesern 
eine betrübliche Unklarheit. Welches zeitunglesende Ich wäre bei- 
spielsweise so vermessen, sich selbst als unentbehrlichen Bestandteil 
mit dazu zu rechnen? Und doch ist es offenbar so: nur um des 
zeitunglesenden Ichs willen ist die Zeitung da. Sie ist die Nähr- 
mutter, die ihm zubereitet, was es an geistiger Nahrung aufzu- 
nehmen, neben Arbeit und Vergnügen noch imstand ist. Sie 
denkt ihm die Gedanken vor, die es sich über öffentliche Angelegen- 
heiten glaubt machen zu müssen. Sie liefert ihm den Stoff, den 
es braucht, um bei öffentlichen Erörterungen mitreden zu können. 
Sie sagt ihm, wen es zu wählen, auf welches Pferd es zu setzen, 
was es von der neuesten Operette zu halten hat. Kurz, sie leistet 
die ganze Geistesarbeit, die das Ich, wenn es nicht Massenteilchen 
wäre, mühsam selbst zu leisten hätte. Indem sie also die lesenden 
Masssenteilchen Ich zur locker gefügten, aber doch bis zu einem 
gewissen Grad einheitlich gerichteten Masse einer Zeitungleserschaft 
zusammenhält, erfüllt die Zeitung ihren Daseinszweck. Mit Recht 
„ebt‘“ daher die Zeitung von dieser ihrer Leserschaft. Und solange 
sie von nichts anderem lebt, gilt sie mit Recht als „unabhängiges 
Organ“. 
Einen Teil ihres Unterhalls ~ und in der Regel nicht den 
kleinsten ~ zieht die Zeitung daraus, daß sie größere oder kleinere 
Parzellen ihres verfügbaren Raumes gewissermaßen vermietet, und 
zwar an „,,Interessenten“’, die der Leserschaft etwas mitzuteilen 
haben. Dafür, daß dieser Raum, einmal oder öfter, gemäß den 
Wünschen des Interessenten bedruckt werde, erhebt die Zeitung eine 
bestimmte Gebühr, die Anzeigengebühr. Natürlich ergeben sich aus 
der einfachen Tatsache, daß die Zeitung die Einnahmen aus An- 
zeigen nicht entbehren kann, gewisse Abhängigkeiten, die sich aber 
" Ö
	        

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Stock Dividends. U.S. Gov. Print. Off., 1927.
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