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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

548 
deutliches Bild vom Zusammenhang. Nicht einmal die durchschnitt- 
liche Kinderzahl in sämtlichen Mutter- und Tochtergenerationen (die 
Durchschnitte der marginalen Verteilungen), jeweils 5,898 und 4,335, 
die auf eine abnehmende Fruchtbarkeit zu deuten scheinen, können 
als unmittelbar vergleichbar betrachtet werden. 
Aus der Tabelle geht nämlich erstens hervor, daß die Tochter- 
generation 110 sterile Ehen hat und daß die sterilen Ehen der ersten 
Generation nicht berücksichtigt sind. Ferner hat, im Gegensatz zur 
zweiten, die erste Generation keine Ehen, wo nur Knaben gezeugt 
wurden. Um die Zahlen homogen zu gestalten, muß man sie also 
erst ergänzen. 
Gehen wir davon aus, daß man vom Knabenüberschuß bei den 
Geborenen absehen und mit einem Sexualverhältnis von 4, was nur 
einen unbedeutenden Fehler verursacht, rechnen kann. In der Mutter- 
generation sind nun 53 Ehen mit nur 1 Kind (Tochter); zu dieser 
Generation sind also etwa 53 Ehen mit je 1 Knaben hinzuzufügen. 
57 Ehen hatten 2 Kinder mit mindestens 1 Tochter. Die Wahr- 
scheinlichkeit dafür, daß beide Kinder in einer Ehe mit 2 Kindern 
männlichen Geschlechts sind, kann zu (4)? und dafür, daß wenigstens 
eines der Kinder ein Mädchen ist, also zu } gesetzt werden (vgl. 
$ 101). Da diese drei Viertel sämtlicher Ehen mit 2 Kindern nach 
der Tabelle 57 betragen sollten, ist diese Zahl durch 19 Ehen mit 
je 2 Knaben zu vermehren. Betrachtet man im allgemeinen Ehen 
mit x Kindern, dann ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß diese 
x Kinder sämtlich Knaben sind, ungefähr gleich (3)*, und die Wahr- 
scheinlichkeit dafür, daß sich mindestens 1 Mädchen findet, wird 
dann 1 (= A Wenn dieser Bruchteil n Ehen ausmacht, 
muß die Gesamtzahl der Ehen mit x Kindern also gleich n- > 1 
werden. Zu der gegebenen Anzahl n sind folglich 5 Ehen mit 
x Knaben zu legen. 
Im ganzen erhält man auf diese Weise 103 Ehen mehr, also 
insgesamt 1103, und da ferner in der Tochtergeneration 11°%, der 
Ehen steril waren, also nur 89%, Kinder zeugten, so ergibt sich, 
wenn man für die Muttergeneration mit einem ähnlichen Zahlen- 
verhältnis rechnet (d.h. daß 1103 Ehen mit Kindern 89%, sämtlicher 
Ehen betragen), eine Zulage von En .‚11==136 kinderlose Ehen,
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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