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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

566 Schiffahrtszeichen. 
weise verdeckt wird. Bei den übrigen Drehfeuern wird entweder die ganze Linsen 
trommel gedreht, oder es werden nur einzelne geschliffene Scheiben vor der Trommel 
eines festen Feuers vorüber bewegt. Von der Anzahl biefer Scheiben und ihrer 
Geschwindigkeit ist die Zeit abhängig, in der die Lichtblicke sichtbar werden. Die 
mit kurzen Verdunkelungen abwechselnden Blinke haben bei gleicher Lichtstärke eine 
größere Sichtbarkeit wie feste Feuer. Die Umdrehung der Apparate wird durch ein 
Uhrwerk bewirkt. 
In neuerer Zeit wendet man in der Leuchtfeuerbezeichnung der Flußläufe mit Vorliebe 
zwei hintereinander stehende Feuer an. Man nennt solche Feuer „Leitfeuer". Ein Leitfeuer 
besteht immer aus einem hohen und einem niedrigen Leuchtfeuer. Die Verbindungslinie 
dieser beiden Feuer stellt die Richtungs- oder Leitlinie für den Kurs der Schiffe auf einer 
bestimmten Fahrwasserstrecke dar. Auf der Elbe sind bereits nenn solcher Leitfeuer errichtet 
und drei weitere projektiert. 
Farbige Feuer sucht man so lange wie möglich zu vermeiden, da die Farben bei ver 
schiedener Beschaffenheit der Luft sich verändern und die farbigen Gläser auch zu viel Licht 
verschlucken. So erscheinen weiße Lichter aus der Ferne um so rötlicher, je nebeliger die 
Luft ist, und grüne Lichter scheinen weiß, während rote Lichter durch eine nebelige Atmosphäre 
eine noch tiefere rote Färbung erlangen. Dies ist der Grund, weshalb rotes Licht bei Nebel 
auf große Entfernungen noch erkannt wird, während weißes Licht, das in der Nähe das 
rote an Stärke übertrifft, nicht mehr zu erkennen ist. Daß grüne Gläser eine größere 
Lichtstärke verlangen als rote, kann mau jederzeit an entgegenkommenden Schiffen wahr 
nehmen, deren rotes Licht an Backbord schon zu erkennen ist, während vom grünen Licht 
am Steuerbord noch nichts zu sehen ist. Ein recht teures, aber zuweilen unvermeidliches 
Unterscheidungsmerkmal besteht in der Aufstellung von 2 Feuern, entweder in gleicher Höhe 
auf getrennten Leuchttürmen wie am Kap la Heve bei Havre oder in verschiedener Höhe auf 
einem Turme. 
Soll ein im Meer befindlicher Felsen oder eine gefährliche Untiefe den Schiffern 
kenntlich gemacht werden, so wird das tauchende Feuer angewendet; die Achse des 
Beleuchtnngsapparates wird so gegen den Horizont geneigt, daß die Strahlen statt wage 
recht, abwärts auf die See gelenkt werden, so daß, sobald ein Schiff das tauchende Licht 
in Sicht bekommt, es erkennt, daß es die Grenzlinie des sicheren Fahrwassers überschritten 
hat und seinen Kurs rechtzeitig ändern kann. Soll der betreffende Leuchtturm nicht 
nur als tauchendes Feuer, sondern als Nachtwarte überhaupt dienen, so werden die 
beiden Feuer zweckmäßig mit verschiedener Farbe und unabhängig voneinander her 
gestellt, das für eine kleine Entfernung bestimmte Tauchfeuer rot, das andere weiß und 
von größerer Stärke. Ans dem neuen Eddystone-Leuchtturm ist außer dem Drehfener 
in der Laterne in geringerer Höhe ein festes tauchendes Feuer zur Beleuchtung einer 
Untiefe angebracht. 
Zur Verdeutlichung der Fortschritte, welche in der Küstenbeleuchtung durch Ver 
besserung der Lampen und der optischen Apparate erzielt worden sind, sei angeführt, daß 
das jetzige durch Öl erzeugte Feuer auf dem Eddystone bei einer Lichtstärke von 
159600 Kerzen 2382mal so stark ist, als das am Anfange des 19. Jahrhunderts noch 
brennende Licht der Talgkerzen; dieses Talgkerzenlicht kostete nach genauen Untersuchungen 
in der Stunde 1,60 Mark, das jetzige 2382 mal stärkere Licht, einschließlich der Dochte und 
Glasschlote 1,84 Mark in der Brennstuude. 
Feuerschiffe. Da, wo auf weit vorgeschobenem Posten in der See der Bau eines 
Leuchtturmes sich der Tiefe wegen verbietet, oder wo unter dem Wellenschläge sich ver 
ändernde Sandbänke eine wechselnde Lage des Seezeichens verlangen, legt man
	        

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Bremens Warenhandel Und Seine Stellung in Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1910.
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