Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Theorie der Statistik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

398 
würde, müßte gar bald im Konkurrenzkampfe unterliegen oder in- 
solvent werden. Was hier von der Lebensversicherung gesagt ist, 
das gilt mehr oder weniger von allen Versicherungsarten. 
Bisweilen hört man die Auffassung zu Worte kommen, daß nach 
einem für eine Gesellschaft ungünstigen Jahre die Wahrscheinlichkeit 
für einen Überschuß im nächsten Jahre um so viel größer sein muß 
— und umgekehrt. Diese Auffassung deckt sich augenscheinlich mit 
der d’Alembertschen Theorie, wonach eine Münze, die mehrmals 
nacheinander Revers gezeigt hat, mit desto größerer Wahrscheinlichkeit 
das nächste Mal Avers ergeben wird. Wenn eine Abweichung vom 
Durchschnitt nur als „zufällig“ bezeichnet werden kann, wird man 
im folgenden Jahre mit ebenso gutem Recht Gewinn wie Verlust 
erwarten können. Ist die Abweichung dagegen nicht zufällig, sondern 
deutet sie auf dauernde Veränderungen hin, dann hat man damit zu 
rechnen, daß sich die beobachtete Abweichung (Gewinn oder Verlust) 
wiederholen wird. 
382. Für eine Versicherungsgesellschaft wird es darauf ankommen, 
daß die Abweichungen zwischen den vorausberechneten und den 
faktischen Ausgaben möglichst klein werden. Man wird daher im 
allgemeinen die Übernahme zweier oder mehrerer kleiner Ver- 
sicherungen mit derselben gesamten Versicherungssumme einer 
großen Versicherung vorziehen. Dies hat allerdings nur dann einen 
Sinn, wenn die kleinen Versicherungen gegenseitig unabhängig 
sind; wenn sie gleichzeitig derselben Gefahr ausgesetzt sind, ist das 
Risiko nicht kleiner als vorher. Mehrere zusammengebaute Häuser 
sind in Wirklichkeit als ein und derselbe Versicherungsgegenstand 
zu betrachten; zwei nebeneinander gelegene Felder sind demselben 
Hagelschauer ausgesetzt usw. Bis zu einem gewissen Grade ist diese 
Gefahr unvermeidlich. Die Seeversicherungsgesellschaften werden 
in der Regel in Jahren mit ungünstigem Wetter gleichzeitig große 
Verluste erleiden, Hagelschauer gewöhnlich auf einmal ein größeres 
Gebiet heimsuchen, und Feuersbrünste pflegen sich in wirtschaftlich 
schlechten Zeiten überall zu mehren. Man erreicht aber schon sehr viel 
dadurch, daß man das Risiko soviel wie möglich verteilt oder begrenzt. 
Als solche Maßregel ist die Maximalgrenze, welche die meisten 
Versicherungsgesellschaften der einzelnen Versicherungssumme ziehen, 
zu nennen. Feuerversicherungsgesellschaften haben Bestimmungen, 
wonach in einem einzelnen Gebäudekomplex („Block“) nur eine 
gewisse Versicherungssumme aufs Spiel gesetzt werden darf usw. Kin 
vorzügliches Sicherungsmittel ist ferner die Rückversicherung.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.