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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

637 
Wahrscheinlichkeit dafür berechnen, innerhalb eines gewissen Zeitraumes zu 
sterben oder invalide zu werden. 
Bezeichnet man denjenigen Bruchteil einer Sammlung gleichaltriger Per- 
sonen, der das Alter x erreicht, ohne ‘gestorben oder ohne invalide geworden zu 
sein, mit L(x), dann wird L(x)— L(x + h) den Schwund in diesem Bestande im 
betrachteten Altersintervall und 
V — h ) 
—_ (L(x) — L(x + h)) und zz (Lex) L(x+b) 
u + vv 
die Bruchteile dieses Schwundes angeben, die im Laufe des Intervalls h ohne 
vorhergehenden Unglücksfall jeweils sterben oder invalide werden. Die Wahr- 
scheinlichkeiten dafür, daß diese Begebenheiten im Laufe des Intervalls von x 
bis x + h eintreffen, werden also jeweils gleich 
Rn L(x+h' 
i(x,h) = —X_ 
ä(x,b) 1 
L(x +» 
{+ 
wobei man (vgl. 8 303) damit rechnen kann, daß 
L(x + h) = L(z)e7 +” ist. 
Während die hier betrachtete Bevölkerungsgruppe teils infolge Sterbefalls, teils 
infolge Unglücksfalls einschrumpft, wird umgekehrt die Bevölkerungsgruppe der 
[nvaliden einerseits durch Todesfall verkleinert, andererseits durch Zuwanderung 
von Invaliden aus der Reihe der Aktiven vergrößert werden. 
Berechnet man nach gewöhnlichem Verfahren eine Überlebenstafel U(x) auf 
Grund von Erfahrungen unter Invaliden, indem z. B. die Sterblichkeitsintensität 
u‘ für die Altersklasse x bis x +h berechnet wird, dann wird (vgl. 8 303) 
U(x + h) = U(x)e—-&h 
und die Wahrscheinlichkeit dafür, daß eine invalide Person im Alter von x bis 
x + h stirbt, demgemäß gleich 
U(x)— Uix+h) — u‘ 
F—— UG) '=} —@e 
Auf Grund des Zugangs von Invaliden im Alter von xbisx+h und der in 
diesen Zugang eintretenden Sterbefälle kann indes 
U(x) — U(x + bh) = U(x) (1 —e7“*) 
nicht die ganze Anzahl von Sterbefällen im Alter von x bis (x + h) angeben, 
sondern nur einen Teil von ihnen, nämlich die, welche unter denjenigen, die vor 
sinem Alter von x Jahren invalide geworden sind, eintreffen. Um die wirkliche 
Anzahl von Sterbefällen bestimmen zu können, muß man diejenige Überlebens- 
kurve U, (x) berechnen, die die Anzahl der x-jährigen Invaliden angibt, indem so- 
wohl der Abgang durch Tod als auch der Zugang von Invaliden berück- 
sichtigt wird. 
Nach Voranstehendem wird nun U, (x + h) im Zeitelement dh durch Todes- 
fall um u‘.U, (x +h) dh verkleinert und durch Zugang von Invaliden aus der 
Reihe der Aktiven um 7». L(x+h) dh vermehrt. Man erhält also (vgl. S. 632)
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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