Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der deutsche Buchhandel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
178663418X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-172143
Document type:
Monograph
Author:
Pfeiffer, Hermann http://d-nb.info/gnd/1055150625
Title:
Der deutsche Buchhandel
Place of publication:
Dessau
Publisher:
Dünnhaupt
Year of publication:
1928
Scope:
VI, 90 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Eignung und Bildung für den Beruf des Buchhändlers
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
    Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

2 
Beute erobert oder durch Sklavenarbeit für die neuen Herren des Landes 
hergestellt werden konnte, das versuchte man nun einzutauschen, wie 
Vieh gegen Hausgerät. Je kultivierter ein Volk war, desto mehr trachtete 
es, vielgestaltige Bedürfnisse im Tausch zu befriedigen. Händler folgten 
dem Heere Cäsars nach Germanien, und weit von der Ostsee holten die 
Phönizier Bernstein. 
Ganz allmählich entwickelte sich aus diesem halb kriegerischen, halb zu 
fälligen und friedlichen Tauschverkehr auch ein Handel innerhalb der 
einzelnen Völker, und zwar zunächst als N a t u r a l t a u s ch g e s ch ä f t. 
Verschieden sind die Anlagen und Fähigkeiten der Menschen. Der eine hal 
ein gutes Auge und eine sichere Hand, er ist ein leidenschaftlicher Jäger; 
ein anderer findet seine Freude am Ackerbau und an der Viehzucht; ein 
dritter schnitzt mit geschickter Hand Pfeile und Bogen oder andere Jagd 
geräte; ein vierter verfertigt aus den Fellen der Tiere Kleidungsstücke. 
So ist ein jeder hauptsächlich mit dem beschäftigt, was ihm Freude macht, 
und wozu ihn die Natur besonders befähigt hat. 
Erst nach und nach tritt eine Arbeitsteilung ein. Aus dem 
Fronhof der Gutsherrschaft zieht der Handwerker in die Stadt. Die 
einfache Dreigliederung der freien Stände in Krieger, Priester und 
Bauern, zu denen als vierter Stand die Unfreien kamen, machte einer 
weiteren Berufsgliederung Platz. Adam Smith nennt sie in seinem 
Werk „Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Volkswohl 
standes" die notwendige, obwohl sehr langsame und allmähliche Folge 
eines gewissen Hanges der menschlichen Natur: des Hanges zu tauschen, 
sich gegenseitig auszuhelfen und ein Ding gegen ein anderes zu ver 
handeln. Der Jäger braucht nur einen Teil der Beute, die er erjagt, 
zu seinem Lebensunterhalte. Den Überfluß gibt er an seinen Nach 
bar, der ihm dafür Pfeile und Bogen liefert. Der Landmann, dessen 
Acker mehr Früchte trägt, als er und die Seinen verzehren können, 
tauscht einen Teil gegen Felle und Geweihe ein, einen anderen Teil 
überläßt er dem Bewohner des Strandes, der ihm dafür im Tausche 
vielleicht Fische gibt und Muscheln zur Verzierung des Gewandes. Auf 
diese Weise wird eine Arbeit für eine andere hingegeben, die etlva gleich 
viel Zeit oder Anstrengung kostet. Die Erkenntnis des Vorteiles, die 
ein solcher Tausch verschafft, hat dann immer mehr und mehr zu einer 
Arbeitsteilung geführt.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.