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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
178663418X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-172143
Document type:
Monograph
Author:
Pfeiffer, Hermann http://d-nb.info/gnd/1055150625
Title:
Der deutsche Buchhandel
Place of publication:
Dessau
Publisher:
Dünnhaupt
Year of publication:
1928
Scope:
VI, 90 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Berufsaussichten, Gehalts- und Angestelltenverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

318 
c) Kapitalerhöhu ug. Ausübung des Bezugsrechts auf neu «Aktien. 
Reicht das Kapital der Gesellschaft nicht aus, so beschafft diese sich neues 
Betriebskapital: durch Inanspruchnahme von Bankkredit oder durch Aus- 
gäbe von Obligationen oder durch Ausgabe neuer Aktien. Die Durchfüh 
rung einer Kapitalserhöhung erfolgt in der Regel unter Mitwirkung 
einer oder mehrerer Banken. 
Bei Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft oder einer 
Kommanditgesellschaft auf Aktien haben die Aktionäre ein gesetzlich ge 
währleistetes Recht auf Zuteilung eines ihrem bisherigen Anteil am 
Grundkapital entsprechenden Teiles der neuen Aktien, sofern nicht 
G r ü n d e r r e ch t e bestehen — nach dem alten Handelsgesetzbuch waren 
sie zulässig; aber sie existieren nur noch bei ganz wenig Gesellschaften — 
oder die Generalversammlung bei der Beschlußfassung über die Kapitals 
erhöhung eine abweichende Bestimmung trifft. Infolge der gesetzlich 
vorgeschriebenen komplizierten Technik des Verfahrens (Ausstellung eines 
doppelten Zeichnungsscheines, Anmeldung der beschlossenen Erhöhung so 
wie deren Durchführung zur Eintragung ins Handelsregister) wird prak 
tisch folgendes Verfahren geübt: Das Bezugsrecht der Aktionäre wird 
durch Generalversaminlungsbeschluß ausgeschlossen; eine Bank oder ein 
Bankkonsortinm übernimmt die neuen Aktien mit der Verpflichtung, sieden 
Aktionären zu einem vereinbarten Kurse anzubieten. Bei diesem Modus 
hat es die ihr Kapital vergrößernde Gesellschaft nur mit einer oder einigen 
wenigen Firmen zu tun; und es ist Garantie für Übernahme des Gesamt 
betrages und Zahlung zur vereinbarten Zeit gegeben. Hierfür ist von der 
Gesellschaft an die Bank oder das Konsortium eine G a r a n t i e p r o v i - 
s i ou (3—5 %) zu zahlen. 
Die neuen Aktien werden zu einem Kurse angeboten, der mehr oder 
weniger erheblich unter dem Kurse der alten Aktien liegt. Der Aktionär, 
der diese Aufforderung „zum Bezüge" übersieht, erleidet einen mehr oder 
minder erheblichen Schaden. Betrachten wir dies an einem Beispiel: 
Eine Gesellschaft, deren Aktienkapital 30 Millionen M beträgt, bietet ihren 
Aktionären 6 Millionen M neue Aktien zum Kurse von 130 derart an, daß je 
5000 M alte Aktien zum Bezüge vou 1000 M junger sneuer) Aktien berechtigen. 
Die 5000 M alte Aktien, deren Kurs, sagen toir, 160 % notiert, und die 
1000 M junge Aktien kosten also 8000 + 1300 — 9300 M, d. h. jede Aktie besitzt 
einen Wert von 1550 M oder, in Prozenten ausgedrückt, von 155 °/ 0 .
	        

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Die Social-Demokratie. Steinkopf, 1875.
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