Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
178864896X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-180025
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen
Edition:
2. Bearb.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
226 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einkommensteuergesetz. Vom 10. August 1925
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

38 
I. Abfhnitt: Inhalt der Schuldverhältnifje, 
lien Kriterium? unter einen einzigen theoretijdhen Sefidhtapunfkt bringen, eine bedenkliche 
Rolle fpielt, daß ferner auch die folgenden Beftimmungen des BGB., Inshejondere des 8 263, 
:inen Ausfluß diefer zu weit gehenden fOHolaftijhen Abftraktionen (tHeoretijHe Treibhaus: 
pflanze) bilden und daß daher ihre Anwendung für viele im KRecht3leben vorkommende 
Alternativobligationen bedenklid erfheint. Bei Anwendung diefer Beitimmungen wird viel= 
mehr daran feftzuhalten fein, daß überall, wo ein fog. Wahlihuldverhältnis in Frage fteht, 
zu unterfuchen bleibt, „ob fiH nicht wefentlige Veridhiedenheiten darauZ ergeben, daß bald 
der Schuldner, bald der Gläubiger, bald ein Dritter zu wählen hat, daß die Wahl möglicher- 
weife-al3 Bedingung fungieren kann, daß Leiftungen der verfchiedenften Art, momentane und 
dauernde, Sachleiftungen und NichtjacHleiftungen gejdhuldet fein können, daß da8 Verhältniz 
de3 Gläubiger8 zum Schuldner ein verfchiedeneS ift, je nachdem fih beide al Käufer und 
Berkäufer, al8 Auftraggeber und Beauftragter, al? Dienftberedhtigter und Dienftverpflichteter, 
al8 Bejieler und Unternehmer niw. gegenüberftehen“ (Presfatore S. 16). Die Prariz wird 
daher, um den einer fHolaftifhen Theorie entjtammenden, vielfach unbiligen Konfequenzen 
der 88 262—264, insbefondere des 5 263 Sag 2, vorzubeugen, wie [Hon Ed, Vorträge S. 260 
Anm. 1 bemerkt, mit Rücficht auf deren rein di83hojitiven Charakter in erfter Linie ftet3 
den Konkreten BertragSinhalt nad Treu und Glauben mit RNückfjiht auf 
Sie BerkehHrSfjitte feftftelen und auf S& 242, al8 „das Univerjalheilmittel gegen 
unbillige leges dispositivae“ zurüdgreijen müffen. 
II, Begriff und fyftematifche Stellung: Die Wahlobligation teilt mit einigen anderen 
»bligatortjdhen Beziehungen das Begriffsmoment einer gewiffen Unbeftimmtheit. Sie 
unterjheidet fih aber zunüchft: 
1. von der bedingten Obligation, Bei der bedingten Obligation ift die Sriftenz 
der Obligation fjelber biz zum Eintritt der Bedingung ungewiß; zum wenigiten trifft die8 
zu bei der fog. auffhiebenden Bedingung, bei der auflöjenden Bedingung wird zunächft die 
Eriftenz der Obligation angenommen, bet Eintritt der Bedingung aber (unter Umitänden 
mit rücwirkender Kraft) wieder befeitigt. Abzulehnen ijt der Verfuch, die Wahlihuld alZ 
:ine Mehrheit von Schuldverhältnifjen zu fonfirıieren, die in einem gegenjägligHen BedingungsS- 
verhältnis {tehen (Adides8, Lehre von den Bedingungen.) 
Hieraus folgt, daß Leine WahHlfHuld vorliegt, die SS 262-—265 alfo unanwendbar 
ind, {obald die WahHl zur Bedingung erhoben ijt. (BPeskatore S. 109 ff.) 
a) Sit die Wahl des Schuldners al3Z Bedingung gefebt, [o iegt injomweit als 
der Schuldner zu wählen Hat, ein bindendes Sejchäft überhaupt nicht vor. 
"auf auf Probe, auf Beficht, $ 495 Abi. 1 Sag 2 BGB.) 
Sit die Wahl des Gläubigers zur Bedingung erhoben, {jo mird vor allem die 
Ananmwendharfeit des S 263 Abi. 1 hedenutfam, denn diejer fordert die Erklärung 
einer ge[häft3fähigen Berjon; zweifello& kann aber der Vertreter eineS GeichäftS= 
ınfähigen aucd) die Wahl deS Xebteren zur Bedingung jeBen. (Beskatore 
3, 115, 116.) 
Iit die Wahl eines Dritten zur Bedingung erhoben, fo kommen ebenfall8 nicht 
bie 88 263—265, jondern die 88 158—162 zur Anwendung. Unanwendbar 
ift $ 817, da diejer vorauSjekt, daß der Dritte nicht bloß zwilden mehreren 
bereit3 feltbenrenzten Leistungen zu mählen Hat. (Besfatore S. 121.) €. I8 212 
)) 
Wahlrecht des Schuldner3, SGruchotz Beitr. Bd. 48 S, 489—502; Langheineken, Anipruch 
ınd Einrede, S. 193 ff.; Bev, Wahl bei der Wahlihuld, Diff.; Leucdhtenberger, Unter 
velden Borausjegungen Iritt bei Wahljhulden eine Beichränfung auf eine Seifiung ein? 
‚Diffl.); Böning, Zum alternativen Klagantrage, Jädhf. Arch. Bd. 15 S. 49—52; Stölzel, 
Zum alternativen Kiagantrage, fäch]. Arch. Bd. 15 S. 129—133; Pe3Zkatore, Die Wahl- 
‚Auidverhältniffe, Münden 1905; Rojenberg, Archiv f. d. zivilift. Praxis Bd. 94 S, 81 ff. ; 
ten Hompel, Der BerftändigungsSzwec im Kechte, Berlin 1907; Weftertamp, Biürgichaft 
und Schuldbeitritt S. 377 {f.; Fijher in Ihering3 Jahrb. Bd. 51 S, 183 fi, 207 1; 
Sernsheim, Die ErfegungsSbefugni? (facultas alternativa) im deutiden bürgerlichen Recht 
L906; Siber, Krit. Bierteliichr. Bd. 46 S. 530 ff.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.