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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
178864896X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-180025
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen
Edition:
2. Bearb.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
226 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bekanntmachung der neuen Fassung des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Reich, Ländern und Gemeinden (Finanzausgleichsgesetz). Vom 27. April 1926
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel III. Die Pessimisten. 
175 
Was kann man aber gegen das Gesetz Ricardo’s einwenden? Es 
scheint selbstverständlich zu sein, ein unbestreitbarer Truismus. Wenn 
ein Kuchen zwischen zwei Personen geteilt wird, so ist es klar, daß, je 
mehr der Eine nimmt, um so weniger dem Anderen bleibt. — Man kann 
und man muß sogar annehmen, wird gesagt, daß die zu verteilende Menge 
stetig wächst, so daß auch der Anteil jedes Teilempfängers größer wird. — 
Darum handelt es sich aber gar nicht 1 ). Wenn der Kuchen auch zehn- 
oder hundertmal so groß ist, die Tatsache bleibt doch bestehen, daß, wenn 
der eine mehr als die Hälfte nimmt, der andere eben weniger als die Hälfte 
erhält. Das ist aber alles, was das Gesetz Ricardo’s besagt: es handelt 
sich nicht um Quantitäten, sondern um Proportionen. 
Da man daher zugeben muß, daß der Verhältnisanteil des einen der 
beiden Faktoren nur dann größer werden kann, wenn der des anderen 
kleiner wird, so entsteht die Frage, ob auf dieser Wage die Arbeit oder 
das Kapital schwerer wiegt? Anscheinend soll es die Arbeit sein, denn 
Ricardo stellt als allgemein gültiges Gesetz die Tendenz des Profits 
auf, sich zu senken. Diese These sollte ebenfalls noch lange in der 
beschichte der Doktrinen nachwirken. Welchen Grund führt er nun 
hierfür an? -Die natürliche Tendenz des Profits ist, geringer zu werden, 
weil mit dem Fortschritt der Gesellschaft und des Wohlstandes die Ver 
mehrung der notwendigen Lebensmittel eine ständig wachsende Arbeits- 
menge erfordert.“ Es ist also die gleiche Ursache, die auch die Boden 
rente bestimmt. Das System ist, wie man sieht, festgefügt. 
Wie beeinflußt aber diese Notwendigkeit, auf immer undankbarere 
Felder zurückgreifen zu müssen, die Höhe des Profits? Weil, wie vir 
gesehen haben, der Anteil, der dem Arbeitenden zu seiner Lebenshaltung 
überlassen werden muß, der notwendige Lohn, infolge der Erhöhung der 
Getreidepreise stetig steigt 2 ). Der Fabrikant kann aber die Lohnerhöhung 
Nicht auf den Verbraucher abwälzen, denn die Höhe des Lohnes bleibt 
°hne Einfluß auf den Preis (die Arbeit wohl, aber nicht der Lohn!), und 
folglich wird der Anteil des Kapitalisten um ebensoviel verringert. Er 
innern wir uns daran, daß die Lohnerhöhung in Wirklichkeit kein Gewinn 
nr den Arbeiter ist, da er deshalb keinen Bissen Brot mehr essen kann, 
was aber nicht verhindert, daß der Verlust für den Kapitalisten groß bleibt. 
b Übrigens bestreitet das Ricardo nicht. Er weist besonders darauf hin, daß 
®'ch sem Gedankengang auf die Hypothese, nach der der erzeugte Wert derselbe bleibt, 
^ ^ut: „In der Annahme“, sagt er, „daß das Getreide und die Manu- 
kturerzeugnisse stets zum gleichen Preise verkauft werden, steigt 
1 ®r fällt der Profit mit dem Falle oder Steigen der Löhne (S. 84). 
t b Aber, wird man einwerfen, nur der nominelle Geldlohn, nicht der wirkliche 
ü«hn steigt. Wird der Arbeiter mehr Getreide erhalten? - Nein aber er wird eben- 
erhalten, obgleich infolge der Inangriffnahme der Bewirtschaftung schlechteren 
der Getreideertrag sinkt. Ob daher der Pächter den Arbeiter in Getreide oder 
n Geld bezahlt, bleibt sich für ihn, und den Kapitalisten im Allgemeinen, gleich.
	        

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Mexico. Seidel, 1928.
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