Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Russian local government during the war and the Union of Zemstvos

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Russian local government during the war and the Union of Zemstvos

Monograph

Identifikator:
1794855874
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-179223
Document type:
Monograph
Author:
Polner, Tichon I. http://d-nb.info/gnd/172311195
Title:
Russian local government during the war and the Union of Zemstvos
Place of publication:
New Haven
Publisher:
Yale Univ. Press
Year of publication:
1930
Scope:
XXV, 317 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter IX. Relief of refugees
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

54 Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes u. der Einkommensverteilung. —(1512 
Arbeit möglich: jedes Land konnte nun ganz anders als bisher das produzieren, wozu 
es am geschicktesten war. Die internationale wachsende Konkurrenz war für viele Länder 
das Hauptpressionsmittel zu technisch-wirtschaftlichem Fortschritt. Aber bald zeigte 
dieser Druck auch seine Kehrfeite: die freie Konkurrenz begünstigte ausschließlich die 
Länder, welche die besten Natur- und anderen wirtschaftlichen Bedingungen haben. Die 
schwächeren und ärmeren Länder verloren einzelne Zweige ihrer Produüktion, ohne in 
anderen voranzukommen, wie man früher fie getröstet hatte. Man kam zut Einsicht, 
daß große selbständige Staaten eine gewisse gleichmäßige Entwickelung der Hauptwirt— 
ichaftszweige, der wichtigsten Industrien haben mussen, daß es z. B. gewissen 
europäischen Ländern kein ausreichender Trost für den Ruin ihrer Landwirtschaft ist, wenn 
man ihnen sagt, dafür erblühe der nord- und südamerikanische und australische Acker 
bau. Wir können gewiß ertragen, wenn einzelne specielle und kleinere Gewerbe bei 
uns zurückgehen, sofern dafür andere voranschreiten. Aber nicht, daß sie in ihrer Ge— 
jamtheit durch den Freihandel geschädigt werden. Und wir sehen deshalb heute wieder 
ein, daß es gewisse Schranken der internationalen Konkurrenz geben muß, daß der 
absolute Freihandel die Ausbeutung der schwächeren Staaten durch die staärkeren, die 
einseitige Entwickelung der Volkswirischaft mancher Staaten bedeutet oder bedeuten kann. 
Ist mit den angeführten Beispielen die Erwerbsordnung des freien Wettbewerbes 
auch noch nicht erschöpfend dargelegt, sie genügen uns zu zeigen, daß die bestehende 
iltere Regulierung der Konkurrenz im 19. Jahrhundert zwar mit Recht beseitigt wurde, 
daß der Wettbewerb damit außerordentlich zunahm, daß er tausend Kräfte weckte, die 
Wirtschaftlichkeit und die Technik, den Großbetrieb und die Arbeitsteilung förderte, die 
Weltwirtschaft erzeugte, daß aber zugleich die oben erwähnten Mißstände der zu starken 
Konkurrenz sehr erheblich zunahmen, daß allerseits die Frage entstand, wie dem ab— 
zuhelfen sei, oder ob gar daraus ganz neue Formen des volkswirtschaftlichen Lebens 
entständen. 
161. Die Mißstände der heutigen freien Konkurrenz und ihre 
Bekämpfung; neue Konkurrenzregulierungen. Vieles, über das heute als 
Fol ge der Konkarrenz geklagt wird, ist die Folge der großen organisatorischen Anderungen 
der heutigen Volkswirtschaft. Die Konkurrenz ist hier mehr nur ein Mittel, die 
An derungen herbeizuführen, als die Ursache dauernder Mißstände. So wenn die älteren 
Betriebsformen, Handwerk, Hausindustrie, Kleinhandel, gewisse Formen und Arten des 
mittelbäuerlichen Betriebs verschwinden oder zurücktreten; so wenn die ganze Arbeits— 
teilung und die ganze Art des Verkehrs eine andere wird, gewifse sociale Klassen in 
den Hintergrund gedrängt werden, in der alten Art sich nicht halten können: z. B. der 
gemächlich lebende Rittergutsbesitzer, der zwanzig Jahre Offizier war, von Landwirt— 
schaft nichts versteht und nun im alten Schlendrian seine Gutswirtschaft führen will, 
wie Vater und Großvater. Gewiß handelt es sich bei diesen, meist durch stärkeren Kon⸗ 
kurrenzdruck im einzelnen herbeigeführten Anderungen teilweise darum, den Übergang 
durch gewisse Maßregeln zu erleichtern. Es handelt sich bei vielen der älteren Betrtebs 
formen nicht um ein Verschwinden, sondern um eine Einschränkung; es handelt sich 
darum, daß gewisse Klassen kaufmännisch und technisch richtiger für die veränderte wirt, 
schaftliche Lage erzogen werden. 
Auch das ist nicht als ein Unglück anzusehen, daß überhaupt heute, durch unsern 
Berkehr, unsere Presse, unsere gesteigerte Berührung aller Menschen untereinander, eine 
größere Reibung vorhanden ist. Ohne sie wäre auch der heutige Fortschritt nicht 
nöglich; und er ist nicht bloß ein technischer und wirtschaftlicher, sondern auch ein 
zeistiger und moralischer: die Trägheit und Stumpfheit der Massen, wie sie früher 
bestand, ist nicht mehr möglich; alle Kreise, auch die obersten müssen sich mehr an— 
strengen, die fähigsten Personen kommen mehr voran, auf die wichtigsten Stellen. 
Aber — all' das zugegeben — die gesteigerte Konkurrenz hat daneben viel Häß— 
liches und Ungesundes erzeugt. Wir können die Mißstände nicht erschöpfen. Auf das 
Wichtigste aber müssen wir hinweisen. Ich meine vor allem eine gewifse Korruption 
des Handels, dann die Erscheinungen des Polipoliums und Monopoliums, d. F. di
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Verkehr, Handel Und Geldwesen. Wert Und Preis. Kapital Und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung. Duncker & Humblot, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.