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Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

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Bibliographic data

fullscreen: Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

Monograph

Identifikator:
1798241765
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-183163
Document type:
Monograph
Author:
Dyes, Wilhelm August http://d-nb.info/gnd/172534097
Title:
Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas
Place of publication:
Cöthen
Publisher:
Schettler
Year of publication:
[1925]
Scope:
30 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas
  • Title page
  • Die zweite Periode der Kriegsfolgezeit
  • Europa
  • Die Vereinigten Staaten von Nordamerika
  • Einblicke in den Welthandel
  • Deutschland
  • Die deutsche Industrie
  • Kredite für Deutschland
  • Deutschlands Inlandsabsatz und deutscher Außenahndel
  • Zusammenfassung

Full text

718 
ich als Nichtparteimensch seit 9 Jahren kämpfe, sich gegenüber den pri- 
vaten Erwerbswünschen und Eigengewinn-Absichten der Trusts, Groß. 
industrie, Großlinanz, Großkaufmannschaft, der Interessen-Verbände 
— durchsetzt, wenn nicht der Staat seine Pflicht erfüllt, die wirtschaft. 
lich Schwachen gegenüber den Starken zu schützen, dann verzehrt sich 
nutzlos die beste Substanz im deutschen Volks-(Demos-)körper, nämlich 
der individualistische Trieb zum .Emporkommen. Das Schicksal 
Deutschlands ist geradezu tragisch, weil durch seine eigene Schuld so 
viel tüchtige Volkskräfte nicht emporkommen können. 
Dieses Land mit 63 Millionen Einwohnern, mit einer in anderen 
Ländern kaum erreichten Quanlität qualitativ tüchtiger Durchschnitts- 
menschen und Spezialisten entbehrt in ‚einem: Maße wie kaum ein 
anderes Land der Führer, der Anerkennung von wirklichen Führer 
qualitäten und des Glaubens an die Fähigkeiten Anderer. Nirgends in 
England, Frankreich und Amerika vergiftet die politische ‚und wirt- 
schaftliche Interessensphäre so sehr den gemeinsamen Gesichtskreis 
des Demos, des Vaterlandes. Ich. muß diese Betrachtung‘. in dieser 
unpolitischen Zeitschrift einfügen, ja geradezu Vvoranstellen, weil 
Deutschland aus dem Wirrwar der Vergangenheit nicht herauskomml 
und bei dem Wiederaufbau Europas sehr schlecht wegkommt, wenn 
nicht in Politik und Wirtschaftsleben die vereinigenden statt der 
trennenden Gesichtspunkte viel mehr an die Spitze gestellt werden. 
Die Lösung dieser Frage bedeutet Kredite oder Kreditlosigkeit, Auf- 
stieg oder weitere Stagnation, Der Wiederaufbau Europas wird nicht 
nur für Jahrzehnte verzögert, sondern vielleicht unwiderbringlich zum 
Vorteile Asiens und Nordamerikas verhindert; wenn im Zentrum 
uropas Götzen- und Idoldienst nicht verschwinden und dem Com- 
mon Sense der Selbstbestimmung einer großen Nation Platz machen. 
Führernaturen entstehen nicht von heute auf morgen; dazu bedarf es 
der reifenden Zeit und Entwicklung. 
Der wilhelminische Geist der Diktatur und Höflingsschmeicheleien 
ist stark in die deutsche Wirtschaft und ihre Führer übergegangen. 
Welche Untergebenen durfien in der deutschen Industrie ihren General- 
direktoren gegenüber offen ihre Auffassungen darlegen, ohne für ihre 
Stellung befürchten zu müssen? Seitdem hat sich unter dem Druck 
„Neuer Zeiten“ allerdings manches gewandelt, aber das amerikanische 
Prinzip, daß die Angestellten und Arbeiter auch innerlich mit dem 
Werke, in dem: sie arbeiten, verbunden sind, sollte noch viel weiter 
ausgedehnt werden. 
Was ist uns in Deutschland geblieben? Walther Rathenau gab 
hierauf die richtige Antwort: „Was uns bleibt, ist das Eine: unsere Arbeits- 
kraft. Nichts anderes haben wir, nichts anderes ist steigerungsfähig, zwar 
nicht nach Menschenzahl und Stunden, wohl aber, und das bitte ich Sie, 
sich einzuprägen und durchzudenken, dem Wirkungsgrad nach. Das ist der 
Punkt, um den sich unsere ganze gegenwärtige und zukünftige Wirtschaft in 
Deutschland dreht, der Wirkungsgrad unserer Arbeit.‘ 
‚Die wichtigste Aufgabe der Bevölkerungspolitik ist Stützung, vor 
Talenten, die Heranbildung von Führern und die Neubildung eines ge
	        

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Zum Wiederaufbau Deutschlands Und Europas. Schettler, 1925.
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