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Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

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Bibliographic data

fullscreen: Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

Monograph

Identifikator:
1798241765
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-183163
Document type:
Monograph
Author:
Dyes, Wilhelm August http://d-nb.info/gnd/172534097
Title:
Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas
Place of publication:
Cöthen
Publisher:
Schettler
Year of publication:
[1925]
Scope:
30 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die deutsche Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas
  • Title page
  • Die zweite Periode der Kriegsfolgezeit
  • Europa
  • Die Vereinigten Staaten von Nordamerika
  • Einblicke in den Welthandel
  • Deutschland
  • Die deutsche Industrie
  • Kredite für Deutschland
  • Deutschlands Inlandsabsatz und deutscher Außenahndel
  • Zusammenfassung

Full text

HH) — 
meist mit Kaufleuten oder Juristen von Routine besetzt werden. Die 
Ausdehnung der Konzerne führt ferner zu der Anstellung von Adıu- 
tanten - Syndici, Vettern und anderen Verwandten; die oft streng 
Jarauf sehen, daß „die freie Bahn dem Tüchtigen‘ verschlossen bleibt. 
Lange Karenzfristen verhindern verheiratele Angestellte häufig an 
nem Stellungswechsel; Neid und Mißgunst gegen stärker Begabte tun 
ihr übriges, um wirklichen Persönlichkeiten den Weg zu versperren und 
den Bürokratismus, über den ich viele Klagen von leitenden Persönlich- 
keiten gehört habe, alles überwuchern zu lassen. Ähnliche Erschei- 
nungen sind natürlich auch in anderen Ländern zu beobachten. Das 
amerikanische System häufigen Stellenwechsels weitet den Blick und 
erzieht! Die Persönlichkeit kann dort leichter erreichen. was ihr m 
Deutschland meist versagt ist. 
Der „Reichsverband der deutschen Industrie“, der 1919 das Lon- 
doner Gutachten ablehnle, dessen Bedingungen sich vom Dawesplan 
nicht sehr ungünstig unterscheiden, und dessen Ablehnung mit den 
Ruhrkonflikt zur Folge hatte, erklärte schließlich einige Jahre später, 
durch Geh. Rat Bücher, im Jahre 1924 in Düsseldorf: 
„Wenn die Opposition nicht in der Lage ist, andere posilive Gedanken 
vorzulegen und einen Weg anzugeben, den man im Falle der Ablehnung gehen 
könnte, so kann man. sich mit dieser Opposition nicht mehr beschäftigen.‘ 
Das Ruhrpfand hat den Franzosen vom 11. Januar 1923 bis 
21, August 1924 insgesamt 1150 Mill. Goldmark eingebracht, davon 
550 Mill, in Naturalleistungen, Was die Ruhrbesetzung dem deutschen 
Volke durch den Marksturz und die Inflation gekostet hat, kann m 
Milliarden Goldmark kaum abgeschätzt werden. 
Nachdem Generaldirektor Voegler, Dortmund, jetzt, 1924, inler- 
essante Ausführungen über die Sanierung Europas, die stark gesunkene 
Kaufkraft, die Hebung der Produktivität usw. gemacht, sei auf meinen 
Vortrag 1”) im Mai 1917 vor ihm und seinen Kollegen hingewiesen: 
Die erste Kriegsfolgezeit dauert 3—E_ oder mehr Jahre. — Man muß den 
Ernst der Stunde bei einem Frieden ohne Kompensationen verstehen. Die 
Belastung wird für Jahrzehnte unsere wirtschaftliche Zukunit bedrücken. Bei 
dem günstigsten Frieden bieten Kriegsentschädigungen keinen Ausgleich für 
die Kriegslasten. Mindestens die Hälfte des Einkommens wird auf Steuern 
und Lasten entfallen. Die wirtschaftlichen Grundlagen der Produktion, des 
Absatzes, des Gewinnes für den Unternehmer und die Entlohnung für die An- 
gestellten und Arbeiter haben durch den Krieg eine solche Umwälzung er- 
fahren, daß alte Mittel nicht ausreichen und neue Wege eingeschlagen werden 
müssen. Das Reich muß Unternehmer und Produzenten zu der besten und 
billigsten Ausnulzung der Rohstoffe zwingen und an einer Verschwendung 
hindern können, um die Gewinne des Unternehmens durch Modernisierung 
usw. zu steigern. — Raubbau der Kohle; unrationelle Ausnutzung der Brenn- 
stoffe. Äußerst bittere internationale Konkurrenz: der unfähige oder Neue- 
rungen abholde Fabrikant wird nicht bestehen können; es wird sich für die 
Allgemeinheit nicht lohnen, daß solcher Betrieb weiter besteht. Nur Massen- 
fabrikation von allerbester Qualitätsware muß hergestellt werden. Vergrößerte 
und. dabei ‚verbilligte Praduktion ist nötie. Wir haben den Glauben an 
15 Gedruckt als Manuskript zur Zirkulation bei den Eisen-Industriellen 
Vartrag veröffentlicht 1917 in der Gießerei-Zig
	        

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Zum Wiederaufbau Deutschlands Und Europas. Schettler, 1925.
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