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Report on the trade in refrigerated beef, mutton and lamb

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Bibliographic data

fullscreen: Report on the trade in refrigerated beef, mutton and lamb

Monograph

Identifikator:
1800540760
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-185131
Document type:
Monograph
Title:
Report on the trade in refrigerated beef, mutton and lamb
Place of publication:
London
Publisher:
Stat. Off.
Year of publication:
1925
Scope:
vi, 65 Seiten
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Vieh und Fleisch in der deutschen Kriegswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Entwicklung der Viehbestände während des Krieges und die hierauf bezüglichen behördlichen Maßnahmen / von Kgl. Bayerischem Tierzuchtinspektor Dr. Niklas
  • II. Gründung und Organisation der Reichsfleischstelle / von Geh. Regierungsrat von Schlieben
  • III. Die Bewirtschaftung von Vieh und Fleisch durch die Reichsfleischstelle / von Geh. Regierungsrat Prof. Dr. von Ostertag, Kgl. Württembergischem Oberamtmann Scholl, Kgl. Bayerischem Tierzuchtinspektor Dr. Niklas
  • IV. Die Bewirtschaftung und Verbrauchsregelung für Vieh und Fleisch im Kommunalverbande / von Stadtrat Dr. Hans Krüger, Dresden, Mitglied des Vorstandes des Kriegsernährungsamtes
  • V. Schlachtvieh- und Fleischpreise. Feststellung des angemessenen Spannungsverhältnisses zwischen Vieh- und Fleischpreis / von Oberamtstierarzt Dr. Mayer

Full text

54 
Viehzuteilung aus natürlichen Gründen sehr, anderseits wußte man 
nicht, ob alle Verbraucher den vollen Anteil wirklich beanspruchen 
würden, und schließlich fehlte überall die Erfahrung, welche Höchst- 
ausbeutc aus dem lebenden Vieh durch vollste Ausnutzung des 
Schlachtgewichts, Verwertung von Blut, Eingeweide und Abfällen 
durch Verwurstung u. dergl. zu erzielen und wie diese vor etwaigen 
Durchstechereien einzelner Metzger schließlich dem Verbraucher sicher 
zustellen wäre. 
Die tatkräftigsten Versuche unternahmen süd- und mitteldeutsche 
Staaten, die Wochenrationen von 600 bis 800 g auf den Kopf durch 
Fleischkarten sicherzustellen suchten, bald aber sahen, daß dies 
zu hoch gegriffen war und das „Anstellen" nicht hinderte. Letzteres 
wurde zuerst in Sachsen wirkungsvoll nach dem Muster der „Butter- 
kundenliste" durch F l e i s ch k n n d e n l i st e n bekämpft, wobei 
allerdings nicht eher Friede eintrat, als bis in der Zuteilung des 
Schweinefleisches eine regelmäßig wechselnde Abholung eingeführt 
wurde. Selbstverständlich ergab sich in Sachsen sofort, daß mit der 
Kundenliste nur ein Teil der ausgegebenen Fleischkarten beliefert 
werden konnte, der Rest war wertlos. 
Inzwischen war die Regelung der R i n d e r h ö ch st p r e i s e 
(Juni 1916) durch die Viehhandelsverbände erfolgt und das 
Kriegsernährungsamt (Mai 1916) gegründet worden. 
Letzteres nahm sich sofort der verworrenen Lage der Fleischverteilung 
in doppelter Richtung an. 
Zunächst verbesserte es mit der Reichsfleischstelle ständig die 
schlüsselmäßige Mehzuteilung, indem es den bestehenden Schlüssel ver- 
j eheste; ferner entschloß es sich zu der Einführung der 
Reichsfleischkarte. Diese bildete mit der gleichmäßigen 
Beschränkung der Wochenkopfanteile in Zukunft die Grundlage für 
die Viehverteilung: es konnte nun der Verbrauch für jeden Bezirk 
nach Verhältnis der Bevölkerungszahl errechnet und die Lieferung 
nach der Zahl der früheren gewerblichen Schlachtungen fallen gelassen 
werden. Dabei wurde der Verbrauch — entsprechend den Erfahrungen 
in Bagern, Sachsen usw. — auf 250 g auf den Kopf iinb die Woche, 
für Kinder bis zu 6 Jahren 125 g, beschränkt. 
Mit dem 1. Oktober 1916 konnte die Reichsfleischkarte und mit 
ihr der neue Viehzuteilungsschlüssel in Kraft treten. Damit fielen 
j die bisherigen kommunalen und staatlichen Einzelfleischkarten zu 
gunsten der freizügigen Reichsfleischkarte, und damit war auch die 
Grundlage geschaffen, auf der sich dann tatsächlich die gleichmäßige 
Fleischversorgung immer günstiger hat entwickeln können.
	        

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Der Antwerpener Hafen Und Die Pariser Wirtschaftskonferenz. Verlag von Georg Stilke, 1917.
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