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Foreign trade zones (or free ports)

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Bibliographic data

fullscreen: Foreign trade zones (or free ports)

Monograph

Identifikator:
1801857903
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-199077
Document type:
Monograph
Title:
Foreign trade zones (or free ports)
Place of publication:
Washington
Publisher:
United States Government Printing Off.
Year of publication:
1929
Scope:
IX, 322 S
Ill., graph. Darst
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part 1. General analysis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

89 
durchgeführt; entweder durch Aufstellung bestimmter Normativbe- 
stimmungen, unter welchen die Banken Noten ausgeben dürfen, oder 
durch Centralisierung der Notenemission auf eine oder mehrere be- 
sonders privilegierte Banken, denen dann gleichfalls durch Gesetz 
statutarische Beschränkungen auferlegt sind. Dieses letztere Ver- 
fahren gewinnt in der neueren Zeit mehr und mehr Boden, und wird 
von der Wissenschaft immer allgemeiner als das Richtige anerkannt. 
Es hat sich in Europa immer mehr eingebürgert, während die Ver- 
einigten Staaten von Nordamerika noch an dem anderen Systeme fest- 
halten. 
Die Centralisierung auf eine einzige Bank ist in Frankreich 
und Oesterreich durchgeführt, während in Deutschland und 
England das sogenannte gemischte System herrscht, wo neben einer 
großen Centralbank noch einzelne andere Notenbanken existieren. 
Doch ist in beiden Ländern das Uebergewicht der Hauptbank ein 
entscheidendes, und die Centralisation nimmt fortdauernd zu. 
Für die Centralisation ist vor allem anzuführen, daß nur große 
Centralbanken, hinter denen der Staat mit seinen gewaltigen Mitteln 
steht, auch in Zeiten der wirtschaftlichen Krisen volle Sicherheit und 
der Geschäftswelt eine kräftige Stütze durch Gewährung ausgedehnter 
Darlehen verschaffen können. Die kleinen Privatbanken sind in 
solchen Zeiten besonders gefährdet und können daher nicht durch 
eine erweiterte Notenemission ein größeres Risiko auf sich nehmen. 
Sie versagen daher gerade in den Momenten, wo ihre Hilfe am 
meisten gebraucht wird, und die Notenemission die einzig mögliche 
Hilfe bietet. Dagegen hat vor allem die preußische Bank, wie dann die 
Reichsbank sich in hohem Maße bewährt und in Zeiten der Krisen 
der Geschäftswelt eine wesentliche Hilfe geleistet. Ja, eine solche 
Centralnotenbank erscheint in der Gegenwart, wenigstens in europäischen 
Ländern geradezu unentbehrlich. Alle Normativbestimmungen sind 
außerdem nicht imstande, die Bankthätigkeit so zu normieren, daß 
sie unter allen Umständen der Wohlfahrt des Landes dienstbar ge- 
macht wird. Die Macht einer größeren Notenbank ist aber so be- 
deutend, ihr Einfluß auf das Wirtschaftsleben so durchgreifend, daß 
es mit Recht als bedenklich erachtet ist, sie wenigen Privathänden 
allein zu überantworten, sondern hier muß die Staatsgewalt selbst 
leitend eingreifen, 
Vorteile Zwei Formen sind hierbei zur Anwendung gelangt. Die ein- 
einer Staats- fache Staatsbank oder eine Privatbank, deren Leitung aber der Staat 
banken. in der Hand hat. Die letztere Form ist in Deutschland, Eng- 
land und Frankreich üblich. Die erste nur in Schweden und 
Rußland. Für die Staatsbank ist angeführt, daß das Notenprivi- 
legium allein durch den Staat und für den Staat ausgeübt werden 
dürfe; indessen wird dieses auch erreicht, wenn die Leitung in der 
Hand des Staates ist, und diese haben sich auch in den erwähnten 
Ländern mit Privatbanken die Regierungen ausreichend gesichert, in- 
dem das Direktorium ganz oder zum Teil von der Regierung ernannt 
wird und die Aktionäre nur eine beratende Stimme haben. Den An- 
teil am Geschäftsgewinn sichern sich gleichfalls die Regierungen und 
überlassen den Aktionären nur einen solchen Anteil, daß er den 
TLandeszinsfuß nicht erheblich übersteigt. Unter solchen Umständen 
liegt kein Grund zu einer völligen Verstaatlichung vor und der Streit 
ist ziemlich bedeutungslos. Für die Konservierung der gegenwärtig
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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