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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

4. Kap. Bevölkerung und Wirtschaft, vornehmlich in der deutschen Geschichte 125 
zustand Lübecks in älterer Zeit darauf zurückgeführt, daß die Stadt 
von hohen Wällen und Mauern derart umgeben war und die Aus- 
gänge der abwärtsführenden Straßen mit Türmen so verschlossen 
waren, daß nur die hochgelegenen Häuser genügend frische Luft 
erhalten konnten. „Auf den Höhen hinter den Häusern lagen seichte 
Brunnen ganz in der Nähe von tiefen Kloaken für die menschlichen 
Exkremente, die oft ein Jahrhundert nicht gereinigt wurden. Das 
Wasser dieser Brunnen, welches durchaus gesundheitsschädlich war, 
„ . . diente neben dem Wasser der Wakenitz allgemein zum 
Trinken“ 1. 
Auf die älteren Angaben über die Sterblichkeit ist wenig Verlaß. 
Was uns aus zeitgenössischen Quellen über das Sterben bei Pest 
und Hungersnot mitgeteilt wird, beruht vielfach auf sehr unzuver- 
Jlässigen Schätzungen; Berechnungen auf Grund der Angaben in 
Kirchenbüchern, wie sie neuerdings viel gemacht werden, müssen 
dagegen alle die Fälle unberücksichtigt lassen, in denen ein Sterbefall 
nicht zur amtlichen Kenntnis gelangte. Daß das vor allem bei 
kriegerischen Ereignissen, oder bei Seuchen und Hungersnöten 
häufiger vorgekommen ist, bedarf keiner besonderen Begründung. 
Wir müssen also die aus den Totenregistern berechneten Sterbe- 
ziffern als Minimalzahlen auffassen. Es ist dabei zu beachten, daß 
die Sterblichkeit in ruhigeren Zeiten vielleicht keineswegs außer- 
gewöhnlich hoch waren, daß sie vielmehr nur durch immer wieder 
auftretende Kriege, Seuchen und Hungersnöte sehr in die Höhe ge- 
schraubt wurde. Im Gegensatz zu den Verhältnissen in neuerer 
Zeit war also in den früheren Jahrhunderten die Sterblichkeit starken 
periodischen Schwankungen unterworfen. Die ältesten, uns über 
die Höhe der Sterblichkeit zu Gebote stehenden Ziffern sind die 
Angaben über die Lebensdauer der deutschen Kaiser, wie sie 
Kemmerich zusammengestellt hat. Diese Ergebnisse hat Prinzing 
in die folgende Form zusammengefaßt: 
Lebensalter 
10—20 Jahre 
20—-40 » 
40-——60 ” 
über 60 
Karolingisches u. sächsisches Kaiserhaus Salier, Hohenstaufen u. Welfen 
(46 Personen) (34 Personen) 
Gestorhen auf 160 Lehende Gestorben auf 100 Lebende 
6 1,4 
a 2,6 
16 5,8 
7 16,23 
43 
3:4 
5,8 
12,0 
1) Reisner, a. a. O., S. 119/20. — Vgl. dazu die zusammenfassende Schilde- 
rung bei Kulischer, a. a. O. Bd, ı, S. 174.
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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