Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bevölkerungslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

7. Kap. Die Bevölkerungslehre in ihrer Entwicklung seit R. Malthus 205 
erblickten, vor allem an der naturalistischen, unhistorischen Formu- 
lierung des Malthus’schen Gesetzes Anstoß genommen und hat 
auf die Faktoren hingewiesen, die — wie z. B. technischer Fort- 
schritt oder gesellschaftliche Organisation — imstande seien, die 
Wirkung des Bevölkerungsgesetzes zeitweilig aufzuheben oder hinaus- 
zuschieben. Damit näherte sich diese Auffassung in mancher Hin- 
sicht schon derjenigen, die überhaupt den starken Einfluß des Natur- 
momentes auf das Verhältnis von Volkszahl und Nahrungsspielraum 
ableugnete und die Meinung vertrat, daß es sich dabei um nichts 
anderes als um eine Frage der sozialen Ordnung handle. Schon 
A. Wagner hatte betont, „daß alle Fragen der volkswirtschaftlichen 
Organisation und Rechtsordnung, insbesondere daher auch diejenigen 
der Grundbesitz- und Kapitalverteilung, sowie der Einkommens- und 
Vermögensverteilung überhaupt zugleich mit aus dem Gesichts- 
punkte des Bevölkerungswesens zu behandeln sind“?). Hier sei eine 
ınbestreitbare Lücke in der Malthus’schen Bevölkerungslehre, auf 
welche die sozialistische Kritik mit Recht hingewiesen habe. Aus 
diesem Lager sind auch Malthus die schärfsten Gegner erwachsen. 
Freilich waren es nicht die einzigen. Wir müssen uns zuvor der 
Richtung zuwenden, die nicht aus einer Kritik der vorhandenen 
Wirtschaftsordnung, sondern aus den ursprünglichen Gedankengängen 
des Liberalismus heraus sich gegen die Malthus’sche Lehre 
gewendet hat. 
2. Die Vertreter einer optimistischen Anschauung. 
a) Die liberale Gruppe. — Der ökonomische Liberalismus, 
zu dessen Vertretern ja auch Malthus gehörte, war von Hause 
aus, es sei nur auf A. Smith verwiesen, durchaus optimistisch ge- 
stimmt. Von teleologischen Gesichtspunkten ausgehend, nahmen 
die Vertreter dieser Richtung an, daß eine göttliche Ordnung die 
ganze Welt leite und daß in einer So planvollen Weltordnung alles 
zur harmonischen Gestaltung kommen müsse, wenn nur die Menschen 
in ihrem wirtschaftlichen Handeln frei seien. Mit der Lehre von 
Malthus war in diesen Anschauungskreis ein durch und durch 
pessimistischer Grundgedanke hineingetragen worden, den dann 
Ricardo zur Grundlage seines ganzen Systems gemacht hat. Mit 
seinem System war die Problemstellung, die ganz aus den Zeit- 
verhältnissen zu erklären ist, eine ganz andersartige geworden. An 
die Stelle des Produktionsproblems, der Frage, wie der Gesamtwohl- 
stand am meisten gefördert werden könne, trat mit Ricardo das 
1) Grundlegung, a. a. O., S. 461.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Social Theory of Georg Simmel. Univ. of Chicago Press., 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.