Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

The stock market crash - and after

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: The stock market crash - and after

Monograph

Identifikator:
1815583320
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-204544
Document type:
Monograph
Author:
Fisher, Irving http://d-nb.info/gnd/118533541
Title:
The stock market crash - and after
Place of publication:
New York
Publisher:
Macmillan
Year of publication:
1930
Scope:
XXVI, 286 S.
graph. Darst
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Introduction
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

3. Typische Fälle unlauteren Wettbewerbes. 
199 
Da heißt es z. B.: „2000 Strohhüte müssen in 2 Tagen losgeschlagen werden." 
Sieht man aber näher zu, so sind keine 300 Stück am Lager. Oder: „Verhältnissehalber 
wird ein fast neues Pianino billig verkauft." Bei Nachfrage ergibt sich, daß diese 
Instrumente von auswärtigen Fabriken gewissen Bürgern zum Verkauf gegeben 
werden, die sie in ihre eigene Wohnung hinsetzten, um den Schein zu erwecken, als 
ob sie ihr Eigentum wegen Raummangels oder sonst billig abzugeben geneigt seien. 
Oder: „Trauriges Familiendrama: Ein seit einem Jahre verheirateter Kaufmann 
verlor plötzlich seine junge Frau. Er wurde darüber so erschüttert, daß er in Irrsinn 
verfiel und in eine Anstalt gebracht werden mußte. Von seiten der Gläubiger wurde 
ich nun ernannt, das neue elegante Warenlager zu jedem Preis in 4 Tagen aus 
zuverkaufen." 
Auf dem gleichen Niveau stehen die Anpreisungen von rein seidenen oder 
ganz wollenen Stoffen, von echten Stearinkerzen usw. und die Anbringung von 
Preisen an den Gegenständen, wobei neben der Hauptzahl 3, 5 oder 7, die „Mark" 
bedeutet, klein daneben gedruckt ist 85, 75, 95 Pfg. 
2. Auf die Quantitätsverschleierungen stößt man im Handel mit 
Schokolade, Zucker, Bindfaden, Garn, Bier, Seife usw. Schokolade wird angeblich 
in Pfunden verkauft, während die zwei oder vier Tafeln nur 400 oder 450 g wiegen. 
Seife wurde in Halle nach Riegeln verkauft, die herkömmlich 2 Pfd. Gewicht haben 
sollten. Da kam eine Schleuderfirma auf den Gedanken, die Riegel zu 850 und zu 
900 g zu schneiden, konnte diese natürlich wohlfeiler verkaufen und machte ein 
glänzendes Geschäft. Im Bierhandel überbieten sich die Händler in der Anzahl der 
Flaschen, die sie für einen Taler z. B. verabfolgen. Aber die Flaschen büßen immer 
mehr an Rauminhalt ein und fassen schließlich kaum 1 hl. Im Strickgarnhandel kannte 
man ursprünglich die Einteilung des Kilogramms in 10 l 10 , jedes Zehntel ä 10 Gebinde 
und jedes Gebinde zu 10 g gerechnet. Da kamen nun andere Einteilungen auf, z. B. 
16 lie, jedes Sechzehnte! aber wieder in 10 Gebinden, von denen nun das einzelne 
nur noch 6 '/t g wog. Wer jetzt nach Gebinden kaufte, war arg übervorteilt. 
3. Nicht selten ist neuerdings der Fall, daß jemand sich eine Auszeichnung 
anmaßt, die ihm nicht gebührt. Ausstellungsmedaillen und andere gewerbliche 
Bezeichnungen werden unbefugterweise von unredlichen Geschäftsleuten als Mittel 
gebraucht, um Publikum anzulocken. Anfänger benutzen oft als Empfehlungsmittel 
den Umstand, daß sie als Schüler, Angestellte oder Arbeiter in einem bereits sehr 
bekannten Geschäfte tätig gewesen sind. 
4. Die Herabsetzung und Kreditschädigung des Konkurrenz 
geschäftes oder seiner Ware bildet eine umfangreiche Abteilung in den typischen 
Fällen unlauteren Wettbewerbes. Das illoyale Geschäftsgebaren gewinnt hier einen 
um so häßlicheren Anstrich, als bestimmte Persönlichkeiten geschädigt werden. 
Mündlich oder in Annoncen, Zirkularen, Prospekten werden andere Geschäfte, deren 
Leistungen oder Waren als schlecht, teuer u. dgl. m. bezeichnet. Da versendet z. B. 
ein Weinhändler in Augsburg Empfehlungen griechischer und spanischer Weine und 
erklärt, daß alle übrigen im Handel befindlichen Weine obiger Länder minderwertig, 
verschnitten und vermehrt seien und auf Originalität keinen Anspruch machen können. 
Oder der Vertreter eines Hut- und Federngeschäftes kommt auf der Reise in den 
Laden des Kunden einer Konkurrenzfirma, nimmt dort einen Hut aus dem Schau 
fenster und erklärt ihn für sein geschütztes Fabrikat, das mithin erst von ihm be 
zogen worden wäre. Die Herabsetzung tritt auch wohl in der Gestalt auf, daß im 
Publikum der Glaube verbreitet wird, als ob das Konkurrenzgeschäft nicht mehr 
bestehe, daß es feine Zahlungen eingestellt habe, daß es nicht mehr leistungsfähig 
sei, daß sich sein Inhaber nicht mehr der Sache annehme u. dgl. m.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Wirtschaftlichen Beziehungen Zwischen Russisch-Polen Und Dem Deutschen Reiche Und Die Sich Daraus Für Den Friedensschluss Ergebenden Folgerungen. Druck von Erdmann Raabe, 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.