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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1819912523
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-208152
Document type:
Monograph
Title:
Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
Edition:
2. Aufl.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1929]
Scope:
186 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx ? 
Deutschland, die Wiege der „historischen Schule‘, war, im 
Vergleich zu England, rückständig und in der Hauptsache ein 
Agrarland. Die emporkommende deutsche Industrie litt ganz 
empfindlich unter der englischen Konkurrenz, insbesondere litt 
darunter die Schwerindustrie Deutschlands. Bedurfte auf diese 
Weise die englische Bourgeoisie keiner besonderen Betonung der 
nationalen Besonderheiten, so war es für die deutsche Bourgeoisie 
umgekehrt notwendig, doppelte Aufmerksamkeit eben der Eigen- 
art und Selbständigkeit der deutschen Entwicklung zu widmen, 
mit ihnen theoretisch die Notwendigkeit der „Erziehungszölle‘“ zu 
beweisen. Das theoretische Interesse konzentrierte sich eben auf 
die Klarstellung des historisch Konkreten und national Beschränk- 
ten; in der Theorie vollzog sich die Auswahl und das Hervor- 
heben gerade dieser Seiten des wirtschaftlichen Lebens. Vom so- 
ziologischen Standpunkt aus betrachtet, war die historische 
Schule der ideologische Ausdruck dieses Wachstumsprozesses 
der deutschen Bourgeoisie, die die englische Konkurrenz fürch- 
tete, deshalb den Schutz der nationalen Industrie forderte und 
daher die nationalen und historischen Besonderheiten Deutsch- 
lands, und später — verallgemeinernd — auch die der anderen 
Länder, in den Vordergrund schob. Vom sozialgenetischen Stand- 
punkt aus ist sowohl die klassische wie die historische Schule 
„national“, da die eine wie die andere Richtung Produkt einer 
historisch und territorial beschränkten Entwicklung ist; vom logi- 
schen Standpunkt aus aber sind die Klassiker „kosmopolitisch“, 
die Historiker „national“. So war die deutsche Schutzzoll- 
bewegung die Wiege der historischen Schule. In ihrer weite- 
ren Entwicklung brachte sie eine ganze Reihe Schattierungen 
hervor, deren wichtigste Richtung, mit Gustav Schmoller an der 
Spitze (die sogenannte „Jüngere historische‘ oder ‚„historisch- 
ethische‘‘ Schule), eine agrar - konservative Färbung annahm. 
Die Idealisierung der Uebergangsform in der Produktion, insbe- 
sondere der „patriarchalischen‘“ Verhältnisse zwischen den Agra- 
riern und Landarbeitern, die Furcht vor der „Proletarier-Seuche‘‘ 
und der „roten Gefahr‘‘ stellen diese „objektiven‘‘ Professoren 
ständig bloß und zeigen die sozialen Wurzeln ihrer „reinen Wis- 
senschaft‘“”, Aus dieser soziologischen Charakteristik ergibt sich 
5:So zählt: z:B.: A. Michailowsky die „Taten“ Prof. Schmollers auf: „Er 
war bestrebt, die Einführung der staatlichen Arbeiterversicherung aufzuschie-
	        

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Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
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