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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
1819912523
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-208152
Document type:
Monograph
Title:
Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
Edition:
2. Aufl.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1929]
Scope:
186 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Neuzeitliche Krüppelfürsorge
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines und Geschichtliches zur Krüppelfürsorge von Univ-Prof. Dr. Weber, Münster i. Westf.
  • Die Krüppelfürsorge in der Provinz Westfalen
  • Krüppelfürsorge und Gesetzgebung
  • Über das Krüppeltum, seine Ursachen, Verhütung und Behandlung
  • Die Aufgaben und die Tätigkeit der Krüppelfürsorgestellen unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse des Industriebezirkes
  • Vorbeugung des Krüppeltums, Überwachung des Heilverfahrens und Entlastung der Krüppelfürsorge
  • Ambulante Krüppelfürsorge als Aufgabe der Bezirksfürsorgeverbände
  • Erziehung und Berufsausbildung der jugendlichen Krüppel
  • Die Lehrlinge im Krüppelheim und die modere Berufsschule
  • Nachgehende Fürsorge und Arbeitsbeschaffung für Krüppel
  • Welche Krüppel gehören in ein Krüppelhem, welche in ein Siechenheim?
  • Psychiatrie und Krüppelfürsorge
  • Das orthopädische Schulturnen als Mittel zur Bekämpfung der Rückenschwäche und Wirbelsäulenverbiegungen
  • Die wichtigste Literatur über das Krüppelwesen

Full text

Krüppelfürsorge und Gesetgebung. 
Von Landesasssessor Or. Arnsberg, Münster. 
Die Zeit liegt noch nicht allzulange zurück, in der die gesetz- 
Jeberische Tätigkeit dem Gebiete der sozialen Fürsorge ein überaus 
Ieringes Interesse entgegenbrachte. Alt ist zwar die Sorge der Gesetz- 
sebung um die Unterbringung der Wahn- und Blödsinnigen und die 
Sorge um die Armen, soweit es sich um die Bekämpfung der Bettelei 
und des Vagabundierens handelte (vgl. Allgemeines Landrecht, Teil 
II, Titel 18 und 19). Soziale Gesichtspunkte traten hierbei aber in 
den Hintergrund. Es handelte sich nicht um die Sorge für das Indi- 
viduum, sondern in erster Linie um die Sorge für die Allgemeinheit 
und den Staat selbst. Das war keine soziale Fürsorge im heutigen 
Einne, wo der zunächst Betroffene auch wegen des Zweckes Für- 
lorgeempfänger sein soll, während der Vorteil der Allgemeinheit eine 
zwangsläufige Folge ist und wegen der finanziellen Ausgaben eine 
begründete Gegenleistung darstellt. Wenn die preußische Kabinetts- 
Order vom 13. November 1843 (Ministerialblatt der inneren Ver- 
waltung 1844, S. 144) besagt, daß die mit der Verwaltung und Be- 
Usfsichtigung des Armenwesens beauftragten Behörden sich die För- 
derung und Unterstüzung von Vereinen, welche zu mildtätigen 
Zwecken freiwillig zusammentreten, auf alle Weise angelegen sein 
lassen sollen, so darf das über die grundsätzlich fiskalische und polizei- 
liche Einstellung des Staates zur Fürsorge nicht hinwegtäuschen. Das 
ist nicht das Zusammenarbeiten zwischen öffentlicher und privater 
Vohrfahrtspflege, wie es z. B. in § 5 der Verordnung über die Für- 
lorgepflicht vom 13. Februar 1924 umschrieben ist. Die Tätigkeit des 
Staates erschöpfte sich in erster Linie in der Ausübung der Staats- 
Sewalt über die Untertanen. Und doch hatte zu aller Zeit der Staat 
die Verpflichtung, sozial tätig zu sein. Diese soziale Staatstätigkeit hat 
aber, gemessen an der Lösung anderer Staatsaufgaben, eine nur lang- 
same Entwicklung gehabt, insbesondere, soweit es sich um die Fürsorge 
für geistig und körperlich Gebrechliche handelt. Unter den körperlich 
Bebrechlichen hat der Staat ich denke vornehmlich an preußische 
Verhältnisse D die krüppelhaften Personen zeitlich zuletzt bedacht. Bis 
dohtn hat sich dieses Fürssorgezweiges die private Fürsorge allein 
9enommen. 
Das Gebiet war dankbar, aber schwierig. Vorurteile waren aus 
En Wege zu räumen, die Wissenschaft mußte unterstützt, und die 
fentlichkeit und der Staat mußten interessiert werden.
	        

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Neuzeitliche Krüppelfürsorge. Aschendorff, 1926.
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