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Die Zölle und Steuern sowie die vertragsmässigen auswärtigen Handelsbeziehungen des Deutschen Reiches

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Bibliographic data

thumbs: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
1819912523
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-208152
Document type:
Monograph
Title:
Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
Edition:
2. Aufl.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1929]
Scope:
186 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

an 
I. Wojchnitt: Inhalt der Schuldverhältniffe. 
Wirkung der Frijtfekung und des Frijtablaufs : 
3treitig ijt, ob der Gläubiger nach Sebung der Zrijt md während des 
Raufs Dderfelben unter allen Umftänden verpflichtet ift, die Leiltung an“ 
yunehmen oder ob er auch fhon vor Wolauf derfelben ungeachtet feiner Ber 
riltung mit der Behauptung auftreten fann, fein Erfüllungsinterefje jei er” 
lofchen, wofür er dann felbjtverftändlich beweispflichtig wäre. Für leßtere 
Berechtigung Schollmener Ben. 3 (der &$ 283 will lediglich dem Gläubiger 
zine Erleichterung gewähren). Dagegen Romeid, S, 81, Dertmann, Bent. 
2b, Ecciu8 in @Öruchot3 Beitr. Bd. 47 S. 152. Der von lebteren gegebenen 
Begründung, daß SchollmeyerS Auslegung gegen Treu und Olauben ver: 
toße und den Öläubiger ermächtige, auf Xojten des Schuldners zu fpekı 
‘even, vermag ich nicht Geizupflichten. Zweifellos bezwect S 283 nur eine 
SM des net Segen den Mißbrauch der Erklärung genügt 
m. €. die Cinrede der Arglift im einzelnen Zalle; e8 find fehr wohl Fälle 
jenfbar, in denen der Gläubiger bei Bemeffung der Frijt unvorhergefehene 
Ereigniffe nicht berüchichtigen Konnte, die fein Interefje an der Erfüllung 
jcbon früher zum Crlöjchen bringen. 
Mit dem Ablauf der Frijt wird, foweit die Leiftung nicht vor demfelben 
‚rechtzeitig) bewirkt mor ben ift (der Tert des Gefehes it [prachlih ungenau), 
der Erfüllungsanfpruch in einen Schadenserfaßanfpruch umgewandelt. Segen 
en Willen des Schuldners kann jeBt ancdh der Gläubiger nicht mehr auf 
Erfüllung beftehen. Aus dem „foweit” ijt nicht etwa zu folgern, daß dem 
Schuldner ein Hecht auf teilweife Erfüllung hat beigelegt werden jollen. 
Selbft wenn der Gläubiger Teilleiftungen angenommen hat, kann er gleich: 
vohl Schadbenserfaß wegen gänzlidher Nichterfüllung verlangen, wenn die 
zeilweifje Erfüllung kein Interejfe für ihn hat. Vgl. Bem. 6, 
vegen der Beweisfrage val. audh Bem. IT zu 8 280. 
4, Sinmand fafueller Unmöglichkeit: Saß 3 des AWbf, 1 bezieht fihH mur auf 
joldhe Källe, in denen nach der rechtsfrättigen Verurteilung, jeboh vor dem Ybhlaufe 
»er Srift, die Seiftung dayuernd unmöglich geworden HA Dal. Recht Bd. 6 S. 507 
Breslau). Eine vor der rechtSfräftigen Verurteilung eingetretene Unmöglichkeit, zu 
zyrfüllen, Tann zufolge S 767 Ubi. 2 3BD. nicht in Betracht kommen, die erft nach dem 
Aolaufe der Srift eingetretene auZ dem Örunde nicht, weil mit dem Friftablauf an die 
Stelle der Biliht zur Erfüllung die Schadenserfakpflidht getreten ijt. Cine vorüber: 
zebende, wenn auch unverfhuldete Verhinderung des Schuldners, während des Laufes 
der SZrift jeine Verbindlichkeit zu erfüllen, befreit denjelben nicht von der Verpflichtung, 
niit dem Abolaufe der Frift SchabdbenzZerfaß zu leiften. (WB. I, 322). 
5. Auch dem Schuldner, welcher auf Grund des 8 283 dem Gläubiger Schadens- 
zrfaß zu leiften hat, Iteht der Anfpruc auf AHötretung des ftellvertretenden commodum 
nach { 255 BGB, zu. 
6. Teilmeife Nichtbewirkung innerhalb der Zrijft: Wenn die Leiftung innerhalb 
der vom Gläubiger gefeßten SFrijt nur teilmeife rechtzeitig bewirkt wird, find zwei 
Säle zu unterfcheiden: , Da 
a) Der Inhalt der Leitung {ft im juriftijchen Sinne teilbar, fo daß die ge: 
jhehene Teilleiftung ein Erfüllungsinterefle beanfprucht und oal3 wenigitens 
eilweife Srfüllung in Anrechnung zu bringen ijt. Beifpiel bei einer obli- 
yatio ad faciendum — teilweije Umpflügung eines AderS. In diefenı Falle 
5Meibt e8 bei der Anmendung des Abof. 1 diefes Baragraphen. Der Gläubiger 
fann wegen nicht rechtzeitiger Bewirkung des Nefte3 der Leiftung num- 
nebhr auf Schadenserfaß wegen Nichterfüllung kKagen und erlangt ein 
itegliches Urteil, wenn nicht Beflagter beweilt, daß ihın die rechtzeitige 
Derftellung der Bea durch einen unvertretbaren Unıftand unmöglich 
Made dd DB. im Sale der Umpflügung des Ader8 durch Witterungs- 
fälle Srofß). 
Der Inhalt der Leiftung it juriftijG. unteilbar, d. h. mır der Gefanıt- 
»xfolg derfelben hat ein Interelte für den Gläubiger, teilmeife Erfüllung hat 
‚ein Sutereffe für ihn. Beifpiel: Serftelung eines Borträts durch einen 
Rünftler, teilweife Ale eine8 al8 Fragment bedeutungstofen Manufiripts 
az einer Gelegenbheit3fchrift. (Der Abi. 2 kommt vor allem bei unvertret“ 
Jaren Leiftungen im Sinne des $ 399 zur Anwendung, wo Unvermögen und 
»jekftive Unmöglichkeit Koinzidieren.) 
In diefem Falle fan der Gläubiger nah S$ 280 Ab). 2 (entfprechend) 
Schadenserfaß wegen Nichterfüllung der ganzen Verbindlichkeit erlangen, 
ral(8 Beklaater nicht bemeilt, daß er fein Unvermögen bzw. die Unmböalich- 
De
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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