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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1821348664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217403
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kaliindustrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1929
Scope:
XII, 175 Seiten
Tab
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kaliindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Entwicklung der Produktionsbedingungen
  • Selbstkosten
  • Die Absatzorganisation
  • Absatz
  • Preise
  • Gesamtorganisation
  • Index

Full text

Abschreibungen. 
Sachverständiger Zirkler: Die Technik stellt fortwährend 
steigende Anforderungen an die Erneuerung der Anlagen durch ständig 
neue Erfindungen, so daß man heute schon nicht mehr mit einer 
10 %igen Abschreibung auskommt, da die Anlagen viel eher veraltet 
sind. Die Abschreibungsquote hat sich daher gegenüber der früheren 
Zeit erhöht. 
Sachverständiger Köhler: Die Amortisationsbeträge sind 
hauptsächlich für die Fabriken gestiegen. In ihnen sind eine große 
Anzahl von Apparaten eingebaut, die heute bei dem schnellen Fort- 
schreiten der Technik sehr bald überholt sind. Deshalb müssen er- 
heblich größere Beträge für Amortisation aufgewendet werden als 
früher. Vor dem Kriege wurden für Maschinen 10 % abgeschrieben. 
Bei größeren Maschinen kann man wohl auch heute noch 10%. als 
Grundlage ansetzen. Bei kleineren ist dies aber vielfach zu wenig, da 
sie nur eine kurze Lebensdauer haben. 
Sachverständiger Beil: Im Durchschnitt werden ungefähr 6 % 
von den Anschaffungswerten abgeschrieben. Für Gebäude rechnen wir, 
je nach der Bauart, mit einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren, für 
Maschinen von 10 bis 20 Jahren, für Inventar von 5 bis 10 Jahren. 
Diese Lebenszeiten müssen wir berichtigen, nachdem die Umstellung 
der Betriebe durchgeführt sein wird. Bei der heutigen großen Pro- 
duktion und dauernden Verfeinerung und Verbesserung der Apparatur 
sind die Lebenszeiten kürzer, so daß verstärkt abgeschrieben 
werden muß. 
Wenn ich alle. diese Werke heute mit ihrer jetzigen Leistungsfähig- 
keit bauen würde, dann würden die Herstellungskosten erheblich höher 
sein als bei Aufstellung der Goldmarkbilanz, als man den hohen Index 
noch nicht hatte. Ein Kaliwerk in einem Gebiet, das keine Schwierig- 
keiten für Schachtanlagen bietet, ist natürlich billiger als ein Kali- 
werk bei Sandboden. Aber greifen wir einmal ein Kaliwerk heraus, 
das gute Abteufverhältnisse hat, das von vornherein zwei Schächte 
haben muß, das mit Aufbereitungsanlage für Rohsalz und mit einer 
Fabrik und Ladeeinrichtung ausgestattet sein muß. Eine solche nach 
modernen Grundsätzen errichtete Doppelschachtanlage mit einer Pro- 
duktion von 600000 dz Reinkali pro Jahr, dürfte immerhin 25 bis 
30 Mill. RM. und je nach Lage der Verhältnisse auch mehr kosten. 
Es kommt dabei auf verschiedene Nebenumstände, wie Wasserzuflüsse 
beim Abteufen, Länge des Bahnanschlusses und anderes an, Begleit- 
umstände, die mitunter noch eine wesentliche Verteuerung bringen. 
Dann ist allerdings noch eine Spanne für die Kraftversorgung zu 
lassen; eine Kraftzentrale kostet mit allem Drum-und-Dran für ein 
Kaliwerk 4 bis 5 Mill. RM. Die Abschreibungen auf Grund des Neu- 
anschaffungswertes müßten entsprechend mindestens 50 bis 75 % über 
dem gegenwärtig aufgewandten Wert liegen. 
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Die Deutsche Kaliindustrie. E. S. Mittler & Sohn, 1929.
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