Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Neuere Zeit (Abt. 2)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

thumbs: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
1823193919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220897
Document type:
Monograph
Title:
Die Wasserversorgung in Bayern nach dem Stande vom 1. 1. 1928
Place of publication:
München
Publisher:
Lindauer
Year of publication:
1930
Scope:
206 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

742 Einundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
überhaupt in einer Förderung der Interessen des Gesamtreiches, 
dem er nun, nach Vertreibung der Türken, doch einmal an— 
gehörte, einen vollen Ersatz zu finden hoffen für die selb— 
ständige, zumeist halb insurrektionelle Stellung, die er in dem 
halben Jahrhundert der Türkenkämpfe zumeist, gegen Ögsterreich 
nicht minder wie gegenüber der Türkei, eingenommen hatte? 
Maria Theresia hat die schwankende Lage aufs geschickteste 
benützt. Als alles Werben um Hilfe beim Reichstag vergebens 
schien und an den Bedenken ihrer Umgebung scheiterte, 
berief sie am 7. September eine Anzahl von Mitgliedern des 
Magnatenhauses zu sich auf das Preßburger Schloß und setzte 
ihnen in rührender Offenheit, nicht ohne Tränen, ihre Lage 
auseinander, indem sie schließlich sich bereit erklärte, sich auf sie 
allein zu stützen: „ihre Person, ihr Haus und ihre Krone der 
ungarischen Nation anvertraute“. Es sind die Worte, welche 
die Magnaten angeblich mit dem begeisterten Zurufe aufnahmen, 
daß sie der Königin Leben und Blut zu weihen bereit seien: 
es ist eine Szene, in der, bei allem auf beiden Seiten vor— 
waltenden realen Interesse, doch die Begeisterung für ein 
edles weibliches Wesen und die Impulsivität einer jugendlichen 
Kultur, in der allgemein Menschliches und ungarisch Nationales 
in schönem Akkord zusammenklangen. 
Gewißlich war aber auch der Entschluß der Königin, ihr 
Schicksal gleichsam dem ungarischen Hochadel anheimzustellen, 
ein Zeichen höchsten, zunächst noch nicht verdienten Vertrauens; 
und teuer hat Maria Theresia diesen Schritt alsbald durch 
starke Zugeständnisse an die Gewalten des ungarischen Reichs— 
tags bezahlen müssen. 
Wie dem aber auch sei: immerhin setzten jetzt die Magnaten 
in kurzen Tagen die reichstägliche Bewilligung von 30000 Mann 
zu Fuß, 15000 Mann Reiterei des ungarischen Adels, 
14000 Mann aus Kroatien und Slawonien und 6000 Mann 
aus Siebenbürgen durch; am 20. September wurden sie be⸗ 
willigt, und für Mitteleuropa stand damit das Erscheinen 
neuer, noch halb barbarischer Kriegsvölker des Südostens in 
Aussicht.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Borrowing and Business in Australia. Oxford university press, H. Milford, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.