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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824422792
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217476
Document type:
Monograph
Title:
Study week on the econometric approach to development planning
Place of publication:
Amsterdam [u.a.]
Publisher:
North-Holland Publ. Co. [u.a.]
Year of publication:
1965
Scope:
XLVII, 1259 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
The role of capital in economic development / Maurice Allais, Ecole Nationale Supérieure de Mines Paris - France
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

233 
genuß an das Heer erteilt statt der Besoldung. Besonders wurden 
auch Militärkolonien in den Grenzprovinzen eingerichtet und 
diesen vor allem statt der Löhnung die Grundsteuer zu Lehen 
gegeben. Die Omajaden suchten Syrien dadurch vor den Einfällen 
der benachbarten Griechen zu schützen. Mitunter war auch da 
von dem Empfänger des Lehens einmalig eine größere Summe 
zu entrichten”). Unter den Abbassiden, die ihren Aufschwung 
hauptsächlich dem Heer verdankten, wurden dessen Anführer 
mit Geschenken sowohl an Geld als Ländereien ausgestattet, und 
es bildete sich allmählich eine Art Lehensadel, eine militärische 
Aristokratie. 
Nach der Eroberung des Reiches durch die seldschukischen 
Türken im 11. Jahrhundert kam das Lehenswesen zu voller Aus- 
gestaltung. Beachtenswert ist die Motivierung, mit der jetzt die 
Überweisung von Ländereien an das Militär erklärt wird: „Früher 
waren dieselben in schlechtem Zustand und der Ertrag davon 
unsicher. Nach der Verteilung derselben als Lehen an die Truppen 
hatten diese das größte Interesse an ihrer Blüte, und in kürzester 
Zeit waren sie wieder in bestem Zustand®®).“ 
Eine Analogie zu den westeuropäischen Verhältnissen war 
im Osmanischen Reiche auch insofern vorhanden, als das Kirchen- 
gut (Wakf), dessen Unveräußerlichkeit anerkannt war, zu Ver- 
leihungen herangezogen und davon Lehen mit zeitlich befristetem 
Nutzgenuß erteilt wurden”*). 
Im ganzen tritt also auch hier deutlich zutage, daß das geld- 
wirtschaftlich aufgebaute Araberreich doch vielfach Entlohnungen 
naturalwirtschaftlich vornahm und das Lehenswesen auch hier 
nicht gefehlt hat. Die Lehensinhaber sollten sich durch Eintreibung 
der dem Staate schuldigen Steuern von den ihnen verliehenen 
Ländereien bezahlt machen. Zugleich aber will der Staat die zu 
Lehen erteilten Gebiete wirtschaftlich heben — so wie die Karo- 
linger — und die Einkünfte mehren. Anderseits sollen die 
Militäransiedelungen, besonders in den bedrohten Grenzgebieten, 
89) Tischendorf S. 29. 
%) Zitat bei Becker a. a. O. S. 243. 
) Vgl. v. Tornauw, Das Eigentumsrecht nach moslemischem Rechte. 
Zeitschr. d. deutsch. morgenländ. Gesell. 36, 285 ff., bes. 322 ff. (1882), sowie 
Becker i. d. Zeitschr. der „Islam“ x, 95 ff. (1910) = Islamstudien ı, 263 ff. 
(1924).
	        

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Citation recommendation

The Agrarian System of Moslem India. Oriental Books, Munshiram Manoharlal, 1968.
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