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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

T] 
lage nur dünn gesponnen gewesen und habe eine geldwirtschaft- 
liche Deckung der Staatsbedürfnisse nicht gestattet”). 
Also im wesentlichen Naturalwirtschaft mit geschlossener 
Hauswirtschaft — um eine Terminologie Karl Büchers zu ge- 
brauchen — sowie Geringfügigkeit des Verkehrs. 
Dieselbe Auffassung hat auch L. M. Hartmann‘) dann für 
Italien (Ostgoten und Langobarden) vertreten und zuletzt dessen 
Schüler Ernst Stein wieder vorgetragen‘), obwohl derselbe doch 
nicht umhin konnte, angesichts der Quellenzeugnisse zuzugeben, 
daß schon seit dem späteren 4. Jahrhundert n. Chr. die Geldwirt- 
schaft wieder erstarkte®). Er stellte die Sache aber gleichwohl doch so 
dar, daß im Westen seit dem 5. Jahrhunderte der endgültige Über- 
gang zu wesentlich naturalwirtschaftlichen Zuständen erfolgt sei. 
Die Theorie Max Webers hat 1927 auch Karl Brinkmann in 
seiner „Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ übernommen. Ja er 
spricht sogar von einer „allgemeinen Vernaturalwirtschaftlichung (!) 
der Antike“ und nimmt an, daß Karl d. Gr. ebenso wie Diokletian 
„bereits in einer überwiegend naturalwirtschaftlichen Umwelt 
wirkten®)“. 
Endlich hat der Verfasser der neuesten allgemeinen Wirt- 
schaftsgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit, Josef Kulischer, 
1928, indem er den Konstruktionen Karl Büchers weitgehende Ge- 
folgschaft leistet, die These aufgestellt, daß die Grundherrschaft des 
früheren Mittelalters im allgemeinen den Bedürfnissen nicht bloß 
der Bauern, sondern auch der Grundherren durch eigene Produktion 
genügen konnte”). Er bezweifelt geradezu, daß ein Handel im Sinne 
eines berufsmäßigen Warenwiederverkaufes vorhanden gewesen 
sei und hält einen direkten Austausch zwischen Produzenten und 
Konsumenten ohne Vermittlung des Händlers für wahrscheinlich“). 
Ganz im Sinne Büchers tritt schließlich sogar die Behauptung auf, 
?) Die sozialen Gründe des Unterganges der antiken Kultur. Die „Wahr- 
heit“ 1896. — Gesammelte Aufsätze zur Sozial- und Wirtschaftsgesch. 1924; 
Ss. 304 ff. 
3) Geschichte Italiens im MA. 1? 105 ff. (1923). 
*) Gesch. d. spätröm. Reiches. ı, 26f. (1928). 
*) Ebda. S. 23. 
®) A.a.O. S. 25. . 
7) Handbuch der Mittelalterl. u. Neueren Gesch., v. Below und Meinecke, 
Abt. II, 1, 65. 
8) Ebda. 5. 80.
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Meyer & Zeller, 1857.
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