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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

[94 
Kriege mit Söldnern geführt werden. Diese aber wurden von einzelnen 
Herren oder Rittern angeworben und auch ihre Ausrüstung und Be- 
köstigung von diesen übernommen“). Der König bzw. Kaiser schloß 
mit ihnen Sold- und Beuteverträge ab. In Österreich, wo Kaiser 
Friedrich III. keine entsprechenden Bargeldsummen zur Verfügung 
hatte, blieb er den Sold meist schuldig, so daß die Söldnerführer 
sich durch Brandschatzungen und Plünderung des platten Landes 
selbst befriedigten oder vom Kaiser das Recht Münzen zu schlagen 
erhielten, was mit zur Münzverschlechterung beigetragen hat!*?). 
Diese Münzverschlechterung, welche im 15. Jahrhundert nicht 
nur in Deutschland, sondern zum Teil auch in England und Frank- 
reich eintrat, bewirkte eine Entwertung der in Geld geleisteten 
Zahlungen und Einkünfte. In Frankreich konnte dieser Umstand 
von dem erstarkten Königtum mit dazu ausgenützt werden, die 
Macht des grundbesitzenden Adels zu brechen, da er finanziell 
herabkam**). In Österreich wehrten sich die Grundherrschaften 
jetzt gegen die Umwandlung der Naturalzinse in eine Geldleistung, 
die von den Bauern angetrebt wurde?**). 
Die Aufrechterhaltung bzw. Wiederbelebung der Naturalwirt- 
schaft diente also auch da mehrfach dazu, die üblen Auswirkungen 
der Geldwirtschaft zu paralysieren, bzw. zu verhüten in einer Zeit 
als diese bereits weite Kreise ergriffen hatte und deren Träger 
(Städte) nunmehr auch auf die alten, großenteils noch naturalwirt- 
schaftlich arbeitenden Grundherrschaften (Adel und Kirche) sowie 
deren Hintersassen eine große Anziehungskraft ausübten, ja als 
Kreditgeber erstere auch zum Teil von sich abhängig machen 
konnten?!?), 
*7) Vgl. Gneist, Englische Verfassungsgesch. S. 291 ff.; Brodnitz a.a.O. 3 
400; dazu auch Green, Town life ı, 259f. 
12) Vgl. A. Huber, Gesch. Österreichs 3, 77 f. 
133) Vgl. A. Landry, Essay &conomique sur les mutations des monnaies dans 
l’ancienne France de Philippe le Bel A Charles VII. (1910), S. 270. 
:4) Siehe oben S. 183, H. Wopfner über Tirol! 
‘85) So z.B. in Österreich schon im 13. Jahrhundert. Vgl. den Bericht Jans 
Enenkls über Wien. Fürstenbuch MG. Deutsche Chron. IIT, 2, 634.
	        

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Agricultural Relief. Gov. Pr. Off., 1928.
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