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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

O9 
von ihren Kreditgebern ausgebeutet wurden und sich dadurch be- 
schwert fühlten, verfügte die Polizeiordnung vom ı. Juni 1542 zu- 
gunsten der Untertanen, daß die geliehene Summe nach jenem 
Preis bemessen werden solle, welchen Wein und Getreide zur Zeit 
der Ernte auf dem Markte des betreffenden Ortes durchschnittlich 
besässen. Dem Untertan wurde gestattet, entweder die Früchte in 
natura oder das erhaltene Geld mit 5 Prozent Interessenvergütung 
zurückzuerstatten**). 
Bekannt ist weiter, daß eben in dieser Neuzeit die Grundherr- 
schaft auch die Berufswahl der Kinder ihrer Bauern bestimmte, 
um sich dadurch entsprechend qualifizierte Arbeiter auf den Guts- 
höfen zu sichern. Auf diese Weise konnten für die verschiedenen 
gewerblichen Arbeiten stets hofhörige Handwerker gewonnen und 
auch die zum Wirtschaftsbetriebe notwendigen Wirtschaftsgeräte 
innerhalb der Gutshöfe selbst erzeugt werden?”). 
So paradox es gegenüber der allgemein herrschenden ökonomi- 
schen Evolutionstheorie und besonders angesichts der Wirtschafts- 
stufenlehre Karl Büchers auch klingen mag, gerade in der 
Neuzeit läßt sich auf den Guts- und Herrenhöfen am ehesten 
das historisch finden, was nach der Auffassung jener für die älteste 
oder primitive Wirtschaft charakteristisch sein soll, die ge- 
schlossene Hauswirtschaft! Denn auch die Nieder- 
lassung innerhalb der Gutsherrschaft*®) sowie der Abzug aus ihrem 
Bereiche stand ja nicht frei, sondern konnte nur mit Bewilligung des 
Gutsherren erfolgen (Schollenpflichtigkeit). Das Erbrecht an dem 
grundherrschaftlichen Boden war oft auf die direkte Deszendenz 
beschränkt, bei deren Erlöschen ein Heimfallsrecht vom Grundherrn 
geltend gemacht wurde‘). 
Stellenweise zwang die Grundherrschaft, in Württemberg*®), 
wie in Hessen (Odenwald)!®), die Untertanen auch, ihre Natural- 
14) Vgl. Erna Patzelt, Weistümer, S. 100. 
15) Vgl. K. Grünberg, Die Bauernbefreiung in Böhmen, Mähren und 
Schlesien (1894), x, 17. 
1) Vgl. Theod. Knapp, Neue Beiträge z. Rechts- u. Wirtschaftsgesch. d. 
württemberg. Bauernstandes 1919, S. 70. Dazu auch desselben Gesam. Beitr. z. 
Rechts- u. Wirt. Gesch. vorn. d. deutsch. Bauernstandes (1002), S. 189 f. 
17) Siehe oben S. 180. 
#) Theod. Knapp a.a.O. 2, 79. 
®) Killinger, Die ländliche Verfassung d. Grafschaft Erbach (Hessen), 
18. 
SS
	        

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Agricultural Relief. Gov. Pr. Off., 1928.
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