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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

J 
5. 
nötigten Lebensmittel, Naturalien, welche sie brauchen konnten, in 
Zahlung gaben. 
Bezeichnend ist doch, daß man stellenweise der Überschwem- 
mung mit schlechtem Gelde, durch Errichtung neuer Münzstätten 
zu begegnen suchte, so in Deutschland zu Gundelfingen*”). 
Endlich aber die Zeiten des letzten Weltkrieges (1914 bis 1918) 
und Zusammenbruches. Auch da ergab sich vielfach ein Natural- 
tausch, indem der Konsument direkt den Produzenten aufsuchte 
und die Städter am Lande von den Bauern Getreide und Brot, 
Fleisch und Fett mittels Tabak, Kleidern oder Schmuckgegen- 
ständen kauften. Man würde aber, glaube ich, irre gehen, wollte 
man diesen „Rückfall in die Naturalwirtschaft“ nur auf die Ent- 
wertung des Geldes zurückführen. Tatsächlich war es die Hunger- 
blockade, welche den freien wirtschaftlichen Verkehr unterband 
und das Kriegsziel durch Aushungerung des Gegners zu erreichen 
suchte. Auch da handelte es sich um einen Ausnahmezustand, der 
nur kurze Zeit dauerte. Als die gewaltsame Störung des freien 
Wirtschaftsverkehres durch die Offnung der Grenzen und Auf- 
hebung der Hungerblockade mit dem Friedensschlusse beseitigt war, 
verschwand auch diese Naturalwirtschaft wieder, obzwar die Valuta 
in den Ländern der Mittelmächte noch sehr schlecht war, ja gerade 
1923 in Deutschland ihren Tiefstand erst erreichte. 
Auch während dieser Zeit des teilweisen Naturaltausches hörte 
doch die Geldwirtschaft nicht auf, sondern überwog vielmehr immer 
noch beträchtlich. da nicht nur die Gehalte der Beamten, die Ent- 
lohnung der Arbeiter, sondern auch die Steuern doch in Geld ge- 
leistet wurden. 
Das Geld wurde bloß in einem Teile der Wirtschaft ausge- 
schaltet, weil infolge der durch den Krieg entstandenen Hemmung 
des freien Güterverkehrs die Befriedigung des normalen Bedarfes 
am sichersten und raschesten durch den unmittelbaren Verkehr 
zwischen Konsumenten und Produzenten erreicht werden konnte. 
Der letztere ersparte dabei nicht nur Zeit, sowie auch die Transport- 
kosten, da die Zufuhr zum Markte entfiel, für den Konsumenten 
aber war die Aufsuchung des Produzenten auch deshalb lohnend, 
da er nicht nur die lebenswichtigen Nahrungsmittel erhielt, welche 
er zur Deckung des unmittelbaren Bedarfes benötigte, sondern 
auch darüber hinaus einen Vorrat für die unsichere Zukunft zu ge- 
7 4) vgl. Hirn a. a. 0. S.23 ff.
	        

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