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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

20 
Die Einstellung bleibt dabei immer dieselbe: zu erkennen ist, 
quod Deo placere potest, das ist aber das, was der Lex aeterna gemäß 
ist. Dabei wird die Wirtschaft wie in der Antike immer nur als 
Mittel betrachtet, das in einen allgemeinen Kosmos der Werte an 
einem bescheidenen Platze einzuordnen ist. 
Diese Ansichten von der Wirtschaft dauern ein bis zwei Jahr- 
hunderte über das Mittelalter hinaus. Das Reformationszeitalter be- 
deutet eher eine weitere Abkehr von den weltlichen Dingen (wenn 
wir seine Ansichten etwa mit denen der Spätscholastik vergleichen). 
Luthers abschätziges Urteil über den Reichtum ist bekannt: 
„Reichtum ist die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen 
geben kann. Was ist’s gegen Gottes Wort? Ja, was ist’s noch gegen 
die leiblichen Gaben, als Schönheit, Gesundheit und gegen die Gaben 
des Gemüts, Verstand, Kunst, Weisheit? Darum gibt unser Herr- 
gott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er 
sonst nichts gönnet.‘“1 
Die wirtschaftstheoretischen Ausführungen der Humanisten und 
Reformatoren bringen, was das Verfahren betrifft, grundsätzlich nichts 
Neues. Ihre Einstellung ist die der richtenden Nationalökonomie, ihre 
Bewertung der Wirtschaft die der Antike und des Mittelalters. 
Eine Zeitlang, namentlich während des 18. Jahrhunderts, hat sich 
dann die Nationalökonomie um die scholastische Philosophie wenig 
gekümmert. Es kamen andere Götter auf, zu denen man betete: die 
naturalistische Metaphysik gelangte zur Herrschaft, wie wir das im 
nächsten Unterabschnitte verfolgen werden. Erst das 19. Jahrhundert 
brachte eine Wiedergeburt der Scholastik und damit auch der 
scholastischen Nationalökonomie. die heute mehr denn je in Blüte 
steht. 
c) Die Scholastik im 19. Jahrhu ndert 
Die ersten, die zwar nicht ausdrücklich die Scholastik, aber doch 
die katholische Philosophie und Theologie im weiteren Verstande für 
eine Grundlegung der Nationalökonomie wieder in Anspruch 
nehmen, sind die Romantiker, ist vor allem Adam Müller (1779 
bis 1820) in eigener Person, jener Ungefährdenker, der heute wieder 
10 M Tuthers Tischreden. WW. 57, 3541.
	        

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Festschrift Zur Feier Des 250jährigen Bestehens Der Freien Baugewerks-Innung Bauhütte Zu Stade. Selbstverlag der Freien Baugewerks-Innung, 1913.
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